Trinkwasser fast ohne Nitrat Kastler Marktratsitzung Mai 2017 Teil 1

Seit die Gemeinde Kastl die Aktivkohle-Filteranlage eingebaut hat, ist das Trinkwasser bestens. Es liegt weit unter dem gesetzlichen Grenzwert. Wassermeister Elmar Halk von der Wasserkooperation Pettenhofener Gruppe, Alfeld und Kastl stellte den Jahresbericht für die Wasserversorgung Kastl und Reusch vor.

Seit dem Bau der Aktivkohlefilteranlage der Kastler Wasserversorgung liegt der Nitratwert des Trinkwassers unter dem vorgeschriebenen Grenzwert. Bild: jp
von Autor JPProfil

Bürgermeister Stefan Braun folgte dem Jahresbericht des Wassermeisters. Dieser teilte mit, dass die Wasserversorgungen der Orte zusammen eine 30 Kilometer lange Leitung und etwa 500 Anschlüsse habe. Sie versorgt über 1300 Einwohner und besitzt einen Brunnen im Eicherlschlag, aus dem jährlich rund 65 000 Kubikmeter Wasser gefördert werden.

Der Wasserverlust ist gering und beträgt inklusive Spülwasseranteil etwa drei Prozent. Die Schadstoffanteile wie zum Beispiel bei Nitrat sind seit dem Einbau der beiden Aktivkohle-Filter nach unten gegangen. Sie betragen nicht mal mehr 20 Milligramm pro Liter, in der Trinkwasser-Schutzverordnung liegt der Grenzwert bei 50 Milligramm pro Liter. Allerdings sinkt im Tiefbrunnen das Grundwasser um über einen Meter ab. Schuld daran sind die geringen Niederschläge der letzten Jahre. Der Hochbehälter muss saniert werden.

2016 sind Arbeiten bei der Erneuerung der Hydranten, Hauptanschlüsse und Haupt-Schieber angefallen, die im Zug des Ausbaus der B 299 in Kastl nötig wurden. Für 2017 sollen die Armaturen beim Weiterbau der B 299 und die Wasserversorgung im Gewerbegebiet erneuert werden.

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