Eine tolle Kolpingsfamilie
Bei Kolping eine Familie finden

Diözesanpräses Stefan Wissel und Stadtpfarrer Konrad Amschl (von links) zelebrierten den Gottesdienst zum Kolpinggedenktag. Bild: kaz
Freizeit
Kemnath
08.12.2016
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(kaz) Stefan Wissel ist begeistert: 200 Ministranten, 300 Mitglieder der Kolpingfamilie, eine große Kolpingband und zahlreiche Besucher im Gottesdienst. In dieser Gemeinde scheine noch vieles in Ordnung zu sein. Beim Kolpinggedenktag war der Diözesanpräses zuerst in der Pfarrkirche Konzelebrant und anschließend Redner.

125 Jahre Einsatz für die Menschen vor Ort, das sei wirklich etwas besonderes, meinte der Gast. Verbände und Gruppen seien in der heutigen Zeit besonders wichtig. Der Kontakt mit anderen, gemeinsame Aktionen oder einfach nur ein gemütliches Beisammensein gingen immer mehr verloren, bedauerte Wissel. Er lobte den Einsatz der Kolpingfamilie mit einem Zitat von Adolph Kolping: "Tue jeder in seinem Kreis das Beste, dann wird es in der Welt bald besser aussehen".

Ein Open-Air-Konzert für 5000 Zuhörer, Kolpingtreffs und Veranstaltungen seien nur zu schaffen, wenn alle zusammenhalten, betonte der Diözesanpräses, der auch die wunderbare Gestaltung des Gottesdienstes durch die "Brückenbauer" lobte. Gemeinsames Singen schweiße zusammen und führe zu Wohlbefinden. Verbände wie die Kolpingfamilie geben den Menschen Halt und einen Ort, in dem sie sein und wirken dürften. Besonders Jugendliche bräuchten solche Orte, wo sie willkommen sind. Schon Kolping selbst kümmerte sich Mitte des 19. Jahrhunderts um die jugendlichen Gesellen, die mit schlechten Bedingungen zu Zeiten der Industrialisierung zu kämpfen hatten.

Stadtpfarrer Konrad Amschl und Stefan Wissel beteten für die Opfer von Krieg und Gewalt, baten um viel Kraft und Engagement für alle Ehrenamtlichen und besonders für den Frieden auf der Welt und zwischen den Menschen.
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