Tausende beim Tag der offenen Tür
Ansturm auf Siemens

Freizeit
Kemnath
02.07.2017
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Kaum zu glauben: Weit über 6000 Menschen nutzten am Samstag die Gelegenheit, beim Tag der offenen Tür hinter die Kulissen des Siemens-Werks in Kemnath zu blicken. In diesem Jahr feiert der Standort sein 55. Betriebsjubiläum.

Grund genug, um die Werkstore von 15 bis 19 Uhr weit zu öffnen. Bereits eine Stunde vorher bildeten sich die ersten Warteschlangen von Gästen, Mitarbeitern und deren Angehörigen. Im Werk wartete ein umfangreiches Programm auf die Besucher. An zahlreichen Infopunkten konnte sich jeder ausführlich und detailliert über die vielen Technologien, Produkte und Fertigungsverfahren informieren. Bei vielen war das Staunen über die Montage- und Fertigungshallen groß. Modernste Technik, kombiniert mit höchstem Know-how wurde anhand von zahlreichen Beispielen plakativ dargestellt. Bei Fragen standen die kompetenten Mitarbeiter gerne zur Verfügung.

Damit wurde wieder einmal mehr als deutlich veranschaulicht, dass in Kemnath medizinische Spitzentechnologie für den weltweiten Markt produziert wird. Die hier entwickelten Ideen und Konzepte, die übergreifenden Plattformen und gefertigten Produkte kommen mittlerweile in nahezu allen Kliniken auf der Welt zum Einsatz. Von einzelnen Bausteinen für die Computertomographie, Angiographie, Chirurgie und Radiographie über Teile, die in die Systeme für die In-vitro-Diagnostik eingebaut werden, bis hin zum Roboterarm der High-Tech-Anlage fürs Herzkatheterlabor.

Einblicke erhielt der Besucher auch in den Bereich von Industrie 4.0 und von möglichen Fertigungsabläufen der Zukunft. Die zahlreichen Entwicklungsabteilungen zeigten ebenfalls, was in Zukunft alles möglich sein kann. Beispiele dafür waren ein 3D-Drucker oder Anwendungsmöglichkeiten der "Virtual Reality" in der Industrie.

Hier konnten sich die Gäste mittels einer Datenbrille in einer künstlichen Umgebung bewegen. Damit kann man zum Beispiel bereits im Entwicklungsstadium testen, ob eine neue Operationsliege den Anforderungen der Ärzte genügt.

Groß war auch das Interesse im Ausbildungszentrum. Zahlreiche Besucher nutzten die Gelegenheit, um mit Auszubildenden und Ausbildern zu sprechen. Eine weitere große Präsentation fand in den Räumen des Innovativen Lernortes statt. Die Studenten der Ostbayerisch-Technischen Hochschule Amberg-Weiden zeigten ihre Forschungsthemen. Nach dem rund zweistündigen Rundgang ging es weiter zur "Hot Kem Summer"-Party vor dem Werksgelände.

Standortleiter Alfred Koch war hoch erfreut über das enorme Interesse: "Das zeigt, wie gut wir in der Region vernetzt sind.
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