Kemnather Sopranistin Teresa Hoerl beim Festival junger Künstler
Erst in der Heimat, dann in Japan

Die Kemnather Sopranistin Teresa Hoerl lebt in Berlin. Der Auftritt mit ihrem neuen Quartett "NUNC" beim Festival junger Künstler Bayreuth war deshalb eine Art Heimspiel. Bild: stg
Kultur
Kemnath
18.08.2017
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Für Sopranistin Teresa Hoerl hat das "Festival junger Künstler" in diesem Jahr wieder zwei Komponenten: Zum einen tritt sie mit ihrem neuen Quartett "NUNC" auf, zum anderen bietet es der in Berlin lebenden Sängerin die Möglichkeit, "Heimaturlaub" bei ihren Eltern in Kemnath zu verbringen.

Drei Konzerte stehen in den nächsten Tagen an - am 20. August um 19 Uhr in der Stadtkirche Bayreuth, am 22. August um 20 Uhr in der Kirche St. Johannis in Mehlmeisel sowie am 24. August um 18.30 Uhr in der St. Bartholomäuskirche in Glashütten. Neben Teresa Hoerl besteht das Quartett aus Adrien Liebermann am Saxophon, Uwe Steger am Akkordeon und Axel Scherka am Kontrabass.

"NUNC" ist das lateinische Wort für "jetzt" oder "nun". "Wir haben diesen Namen gewählt, weil wir damit deutlich machen wollen, dass wir die Musik, egal aus welcher Epoche oder welchen Genres, im hier und jetzt interpretieren", sagt Hoerl. Die klassischen Werke werden teils auch mit Stilelementen aus den unterschiedlichsten Musik-Genres versetzt. Zu hören sind Werke von Bach, Vivaldi, Araja, Schubert über Moises, Hahn, Gershwin bis hin zu Piaf. Alle Stücke wurden von Teresa Hoerl und Uwe Steger für diese Besetzung arrangiert. "Die Stücke sollen in einer ganz neuen Farbe erklingen", sagt Hoerl. Nach den Auftritten in der Region bleibt Teresa Hoerl übrigens nur wenig Zeit zum Verschnaufen: Es schließt sich eine Konzertreise nach Japan an, während der die Sopranistin dreimal mit ihrer langjährigen Bühnenpartnerin Yvonne Grünwald als Duo "Aurata" sowie als Gast-Sängerin in einem Ballettstück auftritt. Stationen der Reise sind Soka, Okazaki, Nagoya sowie Koshigaya.
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