Austausch fester Teil der Arbeit der CSU - Vorstand um Chef Werner Nickl im Amt bestätigt
Mit Bürgern im Gespräch bleiben

Lokales
Kemnath
16.04.2013
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Jahreshauptversammlungen bieten Gelegenheit zum Rückblick und zum Ausblick auf kommende Ereignisse. Bei der CSU Kemnath standen zudem die Neuwahlen auf der Tagesordnung. Ebenso konnte Landtagsabgeordneter Tobias Reiß für ein Referat zu seiner Tätigkeit als Vorsitzender der parteiübergreifenden Energiekommission im Bayerischen Landtag gewonnen werden.

Ortsvorsitzender Werner Nickl, der neben Reiß auch Rita Ponnath, Vorsitzende der Frauen-Union, Markus Schreyer, Chef der Jungen Union, sowie den Ehrenkreisvorsitzenden und ehemaligen Landrat Bruno Ponnath willkommen hieß, ging Werner Nickl auf die vielen Veranstaltungen und Aktionen in den vergangenen zwölf Monaten ein. Vor allem die Gespräche mit dem Bürger in Kemnath und den Gemeindeteilen hätten größten Stellenwert für die CSU. Sie sollen ständiger Teil der politischen Arbeit bleiben.

Wieder Energieforum

Das im Vorjahr erstmals unter Federführung der Jungen Union organisierte Energieforum werde wiederholt, da das Thema der Energieversorgung auf Dauer eine existenzielle Bedeutung erfahren habe, kündigte Nickl an. Auch das Stodlfest und die Winterwanderung bleiben im Programm.

Die kommenden Monate stehen im Zeichen der Bundes- und Landtagswahlen im Herbst sowie in besonderem Maße der Kommunalwahlen im Frühjahr 2014. Hier werde die CSU als stärkste kommunale Kraft eine attraktive Kandidatenliste präsentieren, in der sich alle Wahlberechtigten wiederfinden könnten, erklärte der Vorsitzende.
Er führte weiter an, dass die Ehrungen langjähriger Mitglieder bei einer separaten Veranstaltung im Herbst erfolgen werde. Mit 184 Parteifreunden sei Kemnath der zweitstärkste Ortsverband im Landkreis. Zielsetzung sei aber, hier die Spitzenstellung zu erreichen.

Tobias Reiß umriss in seinem Referat die umfangreiche Arbeit in der Energiekommission. Leider habe sich die SPD nun ausgeklinkt, ohne substanziell zur Entwicklung der Energieversorgung beizutragen. Bei den 30 Sitzungen in den vergangenen beiden Jahren seien durchaus kritische Diskussionen geführt worden, vor allem über den Ausbau der Windenergie. Zwar betrage der Anteil erneuerbarer Energieerzeugung im Freistaat bereits rund ein Drittel, um eine Grundlastversorgung zu sichern, bedürfe es aber der Weiterentwicklung der Speichertechniken. Auch die Befreiungen von der EEG-Umlage seien dringend zu überarbeiten.

Wichtig für die Region

Trotz mancher Probleme in der Zusammenarbeit - auch mit der FDP - in der Kommission sei deren Arbeit auch für die Region wichtig, um vor allem eine Wertschöpfung im Kreis zu schaffen und zu erhalten. Daher sei sein Bestreben, in allen politischen Fragen mit den Bürgern im Gespräch zu bleiben, um deren Bedürfnisse zu kennen.

Die Ansiedlung des Amtes für Ländliche Entwicklung gegen alle Widerstände sei nur eines von vielen Beispielen, wie sich ständiges Ringen lohne, erklärte Reiß. Und manchmal helfe auch nur mehr die Einbindung des Ministerpräsidenten.
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