Bürgermeister: HAK leistet Arbeit von fünf Vereinen - Bildvortrag von Johann Spörrer
Dienste unbezahlbar

Eine gute Idee des HAK (links Vorsitzender Hans Rösch) war es, Hans Spörrer zur Hauptversammlung einzuladen. Seine gefühlvolle Bildercollage "Am Wegesrand" kam bei den Mitgliedern gut an. Bild: bjp
Lokales
Kemnath
25.04.2013
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Stolze 800 Euro habe der Heimatkundliche Arbeits- und Förderkreis (HAK) beim letztjährigen Tag des offenen Denkmals erlöst, vermeldete Vorsitzender Hans Rösch bei der Hauptversammlung des Geschichtsvereins (wir berichteten). Wie versprochen, sei dieses Geld als Spende für die Friedhofskapellenrenovierung an Stadtpfarrer Konrad Amschl übergeben worden.

Hochgesteckte Ziele erreicht

Alles in allem habe der Verein "oft mit beachtlichem Einsatz, aber immer in harmonischer Zusammenarbeit" auch manches hoch gesteckte Ziel erreicht, bilanzierte Rösch. Wie effizient die "Powergruppen" arbeiteten, habe sich während einer längeren Krankheitspause gezeigt: "Meine Abwesenheit ist kaum aufgefallen. Für unseren HAK ist das ein gutes Zeichen." Der Stadt als "größtem Förderer unserer Arbeit" wisse sich der Verein herzlich verbunden.

Freilich, so Rösch, entlasteten die ehrenamtlichen Aktiven mit Museumsbetreuung, Geschichtsforschung, Gästeführungen und Ferienprogrammangeboten den Stadthaushalt um nicht unerhebliche Personal- und Sachaufwendungen. Bürgermeister Werner Nickl konnte dieser Feststellung nur beipflichten: "Die Fülle der Arbeitsberichte könnte glatt den Eindruck erwecken, dass hier nicht nur ein, sondern fünf oder sechs Vereine Rechenschaft ablegen." Die ehrenamtliche Arbeit des HAK sei "zwar kostenlos, aber keineswegs umsonst und für die Stadt und ihre Bürger unbezahlbar."
Schließlich bat der HAK-Vorsitzende die Mitglieder, Vorschläge für das Ziel der diesjährigen Vereinsexkursion einzureichen. Höhepunkt der Hauptversammlung war ein besinnlicher Fotovortrag von Johann Spörrer, der unter dem Motto "Am Wegesrand" den Blick der Besucher auf oft achtlos übersehene Natur- und Landschaftsdetails lenkte.

Durch das Auge des Kunstfotografen betrachtet, erlangten Siebenstern und Sonnenblume, Vogelnest und Vogelbeeren, ja selbst ein achtlos in den Wald geworfener kaputter Fernseher ihre ganz eigene Schönheit. Herzlicher Beifall war der verdiente Lohn für den Dichter, Erfinder und Querdenker aus Pullenreuth.
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