Bürgermeister würdigt bei Abschlussfeier Akteure der Kemnather Passion - Über 7000 Besucher
Zu einer großen Familie geworden

Langjährige Mitwirkende bei der Kemnather Passion ehrten Bürgermeister Werner Nickl (rechts) und Spielleiter Thomas Linkel (links) bei der Abschlussveranstaltung im Foyer. Bild: jzk
Lokales
Kemnath
30.04.2013
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"Die 7. Kemnather Passion war in vielerlei Hinsicht eine Neuinszenierung und somit eine große Herausforderung für alle Mitwirkenden", betonte Bürgermeister Werner Nickl bei der Abschlussveranstaltung im Foyer. "Diesmal gab es eine neue Bühne, neue Gewänder, neue Technik, neue Zuschauertribüne, neuer Regisseur, neues Führungsteam, einen neuen Bildband und neue Schlussmusik."

Über 7000 Gäste seien ergriffen und begeistert gewesen. "Sie waren des Lobes voll über die Gesamtleistung der 250 Spieler und Sänger", freute sich Nickl. Auch hochrangige Ehrengäste wie der neue Diözesanbischof Rudolf Voderholzer, Europaministerin Emilia Müller, Bürgermeister Waclaw Kovar aus der Partnerstadt Nepomuk und Vertreter der Europassion waren sehr beeindruckt. "Alle Mitwirkenden haben aus voller Überzeugung ihren Beitrag zum Gelingen dieser Kemnather Passion geleistet", sagte Nickl.

Er danke allen, angefangen vom Volk, der Schminkgruppe, den Darstellern, Kostümmachern, dem technischen Team an den Computern, dem Leiter des Passionschores, der Organistin, den Sponsoren, den Bühnenbauern, dem Sprecher des Prologs, den beiden Sängerinnen ("Pie Jesu") bis hin zu dem Team, das den hervorragenden Bildband erstellt hat, für ihren Einsatz. Als Erinnerungsgeschenk erhielten alle eine kostenlose DVD von der Kemnather Passion 2013.

Mit einem Geschenk würdigte Nickl den Einsatz der beiden Bühnenbauer Wolfgang Heser und Erwin Popp, von Organisationsleiter Roland Sächerl und von Georg Besold, dem Vorsitzenden des Kemnather Laien- und Passionsspielvereins. Chorleiter Josef Zaglmann bestätigte er, dass er den Passionschor mit seinem 95 Sängern zur Höchstleistung gebracht und der Passion den entscheidenden Tiefgang gegeben habe. Besonders würdigte er die Arbeit des neuen Regisseurs. "Thomas Linkel fügte neue Elemente in das Spiel ein, setzte wirkungsvolle dramaturgische Effekte und Schwerpunkte, die es bisher nicht gab."

Spielleiter auf Lebenszeit

Mit launigen Worten, im Redestil von Kaiphas, bot er ihm einen lebenslangen Vertrag als Spielleiter der Kemnather Passion an. Mit stehenden Ovationen ehrten die Mitwirkenden den engagierten Regisseur für seine Leistung, die er mit einem kollegialen Führungsstil erreicht hat.

"Aus diesem Spiel ist eine große Gemeinschaft auch außerhalb des Passionsgeschehens gewachsen", freute sich Nickl. Diesmal seien die Probephase und die Aufführungen von einer großen Harmonie geprägt gewesen. "Diese Passion hat sich finanziell nicht getragen, aber das ist nur zweitrangig", berichtete der Bürgermeister, "aufgrund der hohen Investitionen in die Neuinszenierung war uns das von vorneherein klar." Das positive Bild von unserer Stadt sei wesentlich wichtiger.

Als Zeichen des Dankes lud der Bürgermeister alle Mitwirkenden zu einem Essen ein, das Armin Schinner mit seinem Team vorbereitet hatte. Vor der Abschlussfeier hatte der Passionschor unter der Leitung Josef Zaglmann bei der Vorabendmesse vier Chorsätze aus der Kemnather Passion gesungen.
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