Fichtelgebirgsverein im Geschichtspark
Wanderer als Grenzgänger

Wanderführer Georg Witt (vorne rechts) hatte die Fahrt zum Geschichtspark in Bärnau und die Rundwanderung entlang der Grenze bestens organisiert. Bild: jzk
Lokales
Kemnath
22.08.2014
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Der Fichtelgebirgsverein erkundete die deutsch-tschechische Grenze. Einem Besuch des Geschichtsparks Bärnau-Tachov schloss sich eine Wanderung zum Grenzlandturm an.

Sehr gut gefiel der Wandergruppe des Fichtelgebirgsvereins der Ausflug zum Geschichtspark und die anschließende Rundwanderung an der deutsch-tschechischen Grenze. "Das archäologische Freilichtmuseum stellt das mittelalterliche Leben der Region vom 8. bis 12. Jahrhundert dar", erklärte Fremdenführer Wolfgang Wenisch.

Er ging auf die Entstehungsgeschichte und die Ausbauphasen dieses grenzüberschreitenden Projekts ein und zeigte die Sehenswürdigkeiten in der früh- und hochmittelalterlichen Siedlung. "Durch authentische Materialien und Techniken sind die Bauwerke stabil, witterungsbeständig und benutzbar", betonte er. "Im größten mittelalterlichen Freilichtmuseum Süddeutschlands wird das Alltagsleben mit authentischen Rekonstruktionen in Originalgröße sowie Darsteller in mittelalterlicher Kleidung erfahrbar gemacht." Nach dem Mittagessen ging es zur Wanderung. Durch den Kreuzweg in der Steinbergallee führte der Weg zur gleichnamigen Steinbergkirche.

Von dort ging es Richtung Grenze bis zum 793 Meter hohen Grenzlandturm. Durch den Bärnauer Bürgerwald wanderte die Gruppe bis zur Blockhütte des Oberpfälzer Waldvereins (OWV). Von dort führte der Wanderweg entlang der Waldnaab zurück. Nach einer Brotzeit startete die Rückfahrt nach Kemnath.
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