15.04.2013 - 00:00 Uhr
KemnathOberpfalz

Firmlinge und Bewohner des Seniorenheimes entdecken viele Gemeinsamkeiten Wünsche gar nicht so verschieden

Zur Vorbereitung auf die Firmung hatten sich 22 Mädchen und Buben im BRK-Seniorenheim "Haus Falkenstein" eingefunden. Im regen Austausch mit den Senioren, die das Sakrament der Firmung vor vielen Jahrzehnten empfangen hatten, verglichen Jung und Alt die Hinführung auf dieses wichtige Ereignis.

Die Jungs und Mädchen notierten sich die Erinnerungen sowie Erwartungen der Senioren und entdeckten so, dass es zwischen den Generationen viele Gemeinsamkeiten gibt. Bild: wew
von Autor WEWProfil

Unter Anleitung von Pastoralreferent Alfred Kick ergaben die Gespräche viele interessante Erinnerungen. Bewohner schilderte genau den wunderbaren Sommertag, an dem er 1938 die Firmung empfing.

Vielen der Kemnather Jugendlichen wurden in der Vergangenheit von Bischof Dr. Buchberger dieses Weihesakrament zuteil. Prälat und Domdekan a. D. Edmund Stauffer, der seinen Lebensabend im "Haus Falkenstein" verbringt, konnte sich an die Bischöfe und Weihbischöfe am besten erinnern und berichtete von der einen oder anderen Eigenheit der klerikalen Würdenträger bei ihren Firmreisen in der Diözese.

Auch den diesjährigen Firmspender Franz Frühmorgen kennt Prälat Stauffer in seiner Funktion als "Personalchef" des Bistums sehr gut.

Anschließend wurden die gesammelten Erkenntnisse an einer Planungstafel zusammengetragen. Dabei stellte sich heraus, dass die Vorstellungen der verschiedenen Generationen gar nicht so weit voneinander entfernt sind. Der Wunsch und die Sehnsucht nach einem friedlichen und gesunden Leben ist in beiden Altersgruppen gleichermaßen gegeben. Natürlich bestimmen die zum Teil traumatischen Erlebnisse der Kriegsgeneration diesen Wunsch in anderen Dimensionen als bei den jungen Menschen, deren Erwachsenwerden überwiegend von Frieden und Wohlstand geprägt wird.

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