Jutta Deiml und IG "Zukunft vor Ort" entwickeln Ideen fürs "Mittendrin"
Weitere Angebote für Bürger

Katharina Hage, Heidrun Schelzke-Deubzer, Martina Grötsch, Jutte Deiml und Jessica Wöhrl-Neuber (von links) machten sich Gedanken über das Familienzentrum "Mittendrin" und die Interessengemeinschaft "Zukunft vor Ort". Bild: jzk
Lokales
Kemnath
17.04.2013
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"Das Familienzentrum wird sehr gut angenommen", berichtete Jutta Deiml den Gästen von der Interessengemeinschaft (IG) "Zukunft vor Ort". Doch das Potenzial der Einrichtung ist für Heidrun Schelzke-Deubzer noch nicht ausgeschöpft.

Im Informationsgespräch, an dem auch Jessica Wöhrl-Neuber, Heidrun Schelzke-Deubzer, Katharina Hage und Martina Grötsch teilnahmen, regte sie an, neue Ideen zu entwickeln und sich weitere Angebote für die Bürger zu überlegen.

"Momentan nutzen vor allem Familien mit Kleinkindern das Familienzentrum ,Mittendrin'", erklärte sie. Es sollten aber auch andere Zielgruppen angesprochen werden. Dabei müsste auf alle Fälle der generationenübergreifende Aspekt bedacht werden. So könnte allmählich ein Netzwerk zwischen Jungen und Alten aufgebaut werden. Vielleicht könnte das Familienzentrum ein "Bürgerhaus", ein "Haus für Jung und Alt" werden.

Sonntagsfrühstück geplant

Von einem Erfahrungsaustausch könnten beide Seiten profitieren. "So könnten nicht nur Eltern mit ihren Kleinkindern, sondern auch Omas und Opas zu Gesprächsrunden eingeladen werden", war ein Vorschlag. Ein Sonntagfrühstück für Alleinerziehende sei bereits geplant. Damit verbunden wäre natürlich eine Ausweitung der Öffnungszeiten. "Diese Erweiterung des Aufgabenspektrums wäre aber nur mit ehrenamtlichen Helfern nicht mehr zu schaffen", war die einhellige Erkenntnis der fünf Frauen. Schelzke-Deubzer schlug vor, eine ergänzende Zusammenarbeit mit der Erziehungsberatungsstelle Tirschenreuth anzustreben.

Zugang barrierefrei

Deiml äußerte einige Wünsche für die Zukunft: "Es wäre schön, wenn wir ebenerdige Räume bekommen würden. Ein barrierefreier Zugang wäre für manche Besucher eine große Erleichterung. Mütter mit Kinderwagen haben Probleme mit den Treppenstufen. Rollstuhlfahrer haben derzeit keine Chance, ins Familienzentrum zu kommen." Als Familienbeauftragte der Stadt Kemnath möchte sie Ansprechpartnerin für alle familiären Belange sein.

Sie sieht sich an einer Schnittstelle zwischen der Stadt und dem Kemnather Kinderschutzbund. Auch dessen Vorsitzende setzt sich für Familien ein, die Unterstützung brauchen. Außerdem verwies Deiml auf das Netzwerk "KoKi", das werdenden Müttern, Familien und Alleinerziehenden mit Kindern bis zu drei Jahren kostenlos Informationen und Unterstützung bei Fragen um Schwangerschaft, Geburt, Erziehung und Familienleben anbietet. "Aus kleinen Sorgen sollen keine großen Probleme werden", lautet dabei das Motto.

Wer sich im Familienzentrum engagieren möchte und kreative Ideen und Vorschläge hat, kann sich jederzeit an Jutta Deiml und Jessica Wöhrl-Neuber oder an die E-Mail-Adresse team@mittendrin-kemnath.de wenden. Für weitergehende Themen wäre auch die IG "Zukunft vor Ort" sehr dankbar. Sie will eine Plattform für zukunftsweisende Projekte sein.
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