06.05.2013 - 00:00 Uhr
KemnathOberpfalz

Mit den Rädern auf den Randstein: Sattelzug mit 25 Tonnen Flachglas kippt im Kreisverkehr um

Mit den Rädern auf den Randstein: Sattelzug mit 25 Tonnen Flachglas kippt im Kreisverkehr um Scherben bringen nicht nur Glück. Am Freitag bereiteten sie den Einsatzkräften auch viel Arbeit, als diese die Ladung eines umgestürzten Sattelzuges beseitigen mussten. Gegen 16.50 Uhr war damit ein 36-Jähriger aus Plattling auf der Staatsstraße 2665 von Pressath in Richtung Kemnath unterwegs. Am Kreisverkehr auf Höhe der Firma Siemens geriet das Gefährt einer Störnsteiner Spedition aus bislang unbekannter Ursac
von Redaktion OnetzProfil

Scherben bringen nicht nur Glück. Am Freitag bereiteten sie den Einsatzkräften auch viel Arbeit, als diese die Ladung eines umgestürzten Sattelzuges beseitigen mussten. Gegen 16.50 Uhr war damit ein 36-Jähriger aus Plattling auf der Staatsstraße 2665 von Pressath in Richtung Kemnath unterwegs. Am Kreisverkehr auf Höhe der Firma Siemens geriet das Gefährt einer Störnsteiner Spedition aus bislang unbekannter Ursache mit den linken Rädern auf den Randstein des Rondells. Dadurch kippte der Auflieger samt Zugmaschine auf die rechte Seite. Die dortige Schutzplanke verhinderte ein weiteres Abrutschen des Fahrzeugs. Der Lkw-Fahrer erlitt einen Schock, blieb jedoch körperlich unverletzt. Er befreite sich selbst aus dem Führerhaus. Bei der Ladung handelte es sich um zirka 25 Tonnen Flachglas, das vollständig zerbrach. Am Sattelzug entstand vermutlich Totalschaden in Höhe von zirka 60 000 Euro, der Wert der Ladung beträgt etwa 20 000 Euro. Zur Bergung wurde die Firma Adam mit einem Bergefahrzeug hinzugezogen. Die Feuerwehr Kemnath unter Leitung von Kreisbrandmeister Alois Schindler und Zugführer Raimund Panzer leistete durch die Übernahme der Verkehrslenkung, Unterstützung bei den Bergungsarbeiten und Fahrbahnreinigung wertvolle Dienste. Die beschädigte Schutzplanke sicherte die Straßenmeisterei Eschenbach ab. Die Bruchstücke lud ein Radlader auf einen anderen Lkw um. Während der Bergung war die Straße in Fahrtrichtung Neusorg für mehrere Stunden gesperrt. Durch die Umleitung über die Röntgenstraße war auch im Stadtgebiet das Verkehrsaufkommen erhöht. Bild: jzk

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