Spielleiter Thomas Linkel blickt zufrieden und dankbar auf die Passion zurück
Gottes Segen immer spürbar

Lokales
Kemnath
02.05.2013
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"Die Regiearbeit war für mich sehr interessant", bekannte Spielleiter Thomas Linkel bei der Abschlussveranstaltung zur Passion im Foyer. In der Mehrzweckhalle waren derweil keine Spuren der Aufführungen mehr zu sehen. Längst waren Bühne und Tribüne abgebaut. Dennoch hatte keiner Schwierigkeiten, sich wieder in diese turbulenten Tage zurückzuversetzen.

"Mit Gottes Hilfe wird diese Passion gelingen" hatte Linkel zu deren Beginn gesagt. Tatsächlich sei immer Gottes Segen spürbar gewesen. Es habe keine Ausfälle gegeben. "Manche Spieler haben ihre Rolle trotz gesundheitlicher Probleme bestens gemeistert", freute sich Linkel. Seine Absicht sei es gewesen, den Zuschauern das Leid und den Kreuzestod Jesu Christi mit den Mitteln des Theaters so zu vermitteln, dass es sie in ihrem Innersten berührt. "Ohne die Mithilfe meiner Frau und meiner Tochter hätte ich es nicht geschafft", bekannte er.

Er dankte der Stadt, dass sie mit ihm das Wagnis einer Neuinszenierung eingegangen sei. Die Zusammenarbeit mit Roland Sächerl nannte er schlicht "traumhaft". Sein besonderer Dank galt Hallenwart Peter Denz, Bühnenbildner Johannes Taubenschuss, Christian Baumann, den beiden "Perlen" Alexander Schmid (Ausstatter) und Markus Stretz (Beleuchtungsmeister), Werner Brack, Wolfgang Heser, Erwin Popp, Kostümbildnerin Beate Stock, Monika Popp ("Mutter der Passion") und den Maskenbildnerinnen.
Beeindruckt zeigte er sich auch vom Passionschor um Chorleitung Josef Zaglmann, von der Organistin Stefanie Wöhrl und den beiden Solosängerinnen Stefanie Völkl und Anna Maria Beck. Stefan Prechtl, Doris Köhler und Holger Stiegler dankte er für die Gestaltung des Bildbands. "Thomas Schöcklmann war nicht nur auf der Bühne ein sehr leidensfähiger Christus" schmunzelte er, "schon zwei Stunden vor Beginn der Aufführung musste er zur aufwendigen Schminkprozedur anwesend sein." Alle Akteure auf der Bühne und die "vielen dienstbaren Geister hinter der Bühne" hätten bei Proben und den sieben Aufführungen ihr Bestes gegeben, freute sich Linkel. "Kein Zwischenfall konnte die gute Stimmung im Passionsteam trüben."

Lebhafter Beifall belohnte den Spielleiter für seine monatelange intensive Arbeit. Alle merkten, dass ihm die Regie eine Herzensangelegenheit war.
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