CSU auf Tour in Kemnath
Beim Personal darf's a bisserl mehr sein

Beim Besuch waren Albert Rupprecht, Tobias Reiß (von links) und Vertreter der Lokal- und Kreispolitik. Bild: jzk
Politik
Kemnath
27.12.2016
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Die Situation in Kemnaths Krankenhaus, Polizei und BRK ist gar nicht schlecht. Das erfuhr die CSU beim Besuch zum Jahresabschluss. Nur beim Personal dürfte es etwas mehr sein.

Wie jedes Jahr besuchten CSU-Mandatsträger Krankenhaus, Polizeiinspektion und BRK-Rettungswache. Im Krankenhaus zeichneten Leiterin Carina Uhrle, Pflegedienstleiterin Renate Lindgren und die beiden Oberärzte Dr. Peter Heckroth (Chirurgie) und Bernhard Eberhard (Innere) ein positives Bild. "Unser wichtigstes Gut sind die engagierten Mitarbeiter", berichtete Uhrle, "die Stimmung ist prima, unser Krankenhaus wird von den Patienten sehr gut angenommen."

Dass das Krankenhaus mit seinen 100 Betten seit 2015 ein Zentrum für Endoprothetik ist, wirke sich sehr positiv aus. "Kemnath ist auf dem neuesten Stand, die Regel- und Grundversorgung ist gewährleistet", erklärten die beiden Ärzte. Schwierig sei die Lage im Pflegebereich. "Um Nachwuchs zu bekommen, müssen die Rahmenbedingungen besser werden", forderte Pflegedienstleiterin Renate Lindgren.

Bei der Polizei empfing der stellvertretende Leiter Dieter Striegl die Delegation. "Unsere Personalsituation ist so, dass der Schichtdienst gerade noch erhalten werden kann", berichtete der Polizeihauptkommissar. Verschärft werde die Situation durch Abschiebungen, bei denen die Polizei oft gefordert ist. In der Region gibt es derzeit 150 Asylbewerber. "Es gibt bei uns weniger Wohnungseinbrüche, die Anzahl der Drogendelikte ist in etwa gleichbleibend, aber die Computerkriminalität nimmt zu."

Beim BRK freuen sich der neue Leiter Mike Busch und Stellvertreter Julian Verschl und die hauptamtliche Notärztin Dr. Heike Kolbert über den neuen Krankentransportwagen und das neue Notarzteinsatzfahrzeug. "Die Rettungswache hat 20 hauptamtliche und ebenso viele ehrenamtliche Mitarbeiter." Seit 2015 ist in Kemnath die Ausbildung von Notfall-Sanitätern möglich.
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