04.04.2018 - 20:00 Uhr
KemnathOberpfalz

Filmvorführung der Kreisverbände von Bündnis 90/Die Grünen und ÖDP Respekt statt Raubbau

Das Thema der Kreisverbände von Bündnis 90/Die Grünen und ÖDP bewegte viele Menschen: Zahlreiche Interessierte waren der Einladung zur Vorführung des Filmes "Code of survival - Die Geschichte vom Ende der Gentechnik" im Gasthof Kormann gefolgt.

An der Diskussion beteiligten sich (von links) Ludwig Dötterl (Biobauer Erdenweis), Willibald König (Biohändler Bayreuth), Hans Brunner (Biobauer Eisersdorf), Bettina Goldbach (Landhandel Friedenfels), Angela Frank (Kreisvorsitzende ÖDP), Anna Toman (Stimmkreiskandidatin zur Landtagswahl, Grüne) Susanne Bauer (Kreisvorsitzende Grüne Bayreuther Land), Stefan Zaus, Katharina Hage und Markus Möllmann (Kreisvorsitzende Grüne). Bild: exb
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Diese preisgekrönte Dokumentation zeigte, wie im derzeitigen System der Landwirtschaft am Ende doch nur einige wenige profitieren: die großen Chemie- und Pharmakonzerne. Dem gegenüber stellt der Film jedoch Beispiele aus verschiedenen Regionen der Welt, die seit Jahren erfolgreich biologischen Landbau betreiben. In diesen Unternehmen steht auch ein Gesamtkonzept im Vordergrund, das nicht den reinen Profit als Ziel hat, sondern einen respektvollen Umgang mit allen, die am Produktionsprozess beteiligt sind - angefangen bei den Mitarbeitern bis hin zum Boden, der die höchste Achtung und Pflege verdient.

In der anschließenden Diskussion waren sich die Verbraucher und Landwirte einig, dass der höhere Arbeitsaufwand, den biologische Erzeugung von Lebensmitteln erfordert, angemessen bezahlt werden müsse. Subventionen förderten falsche Entwicklungen, ökologisch sinnvoll seien der Anbau und Verbrauch biologischer und regionaler Produkte. Die Politik sei gefordert, Rahmenbedingungen zu schaffen, damit die nachhaltige bäuerliche Landwirtschaft zum Wohle aller erhalten werden kann und nicht riesigen Agrarfabriken weichen muss. Eine neue Form der Unterstützung, die jeder Einzelne leisten kann, stellt das Projekt "SoLaWi Stoapfalz" dar, das demnächst startet, und ein regionaler Grundstein für ein alternatives, gesundes Ernährungssystem sein soll, das auf Solidarität zwischen Verbrauchern und Produzenten, Gärtnern, Bauern und den Tieren sowie Pflanzen in ihrer Obhut beruht.

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Weitere Informationen:

www.solawi-stoapfalz.de

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