23.04.2018 - 20:00 Uhr
KemnathOberpfalz

Kemnather Bauausschuss inspizierte Großbaustelle am Rathaus Abschluss bis Jahresende

Die Baustelle am Kemnather Stadtplatz ist noch immer riesengroß, aber in den vergangenen Monaten hat sich schon enorm viel getan: Grund genug für den Bauausschuss, sich die Generalsanierungsmaßnahmen in "seinem" Rathaus etwas näher anzuschauen.

Hinter diesen Mauern werden einmal der Stadtrat und der Bauausschuss tagen. In eine der Öffnungen wird ein Glaselement eingesetzt. Somit können Bürger die Sitzungen von außen verfolgen.
von Holger Stiegler (STG)Profil

Fachkundige Erläuterungen gab es dazu von Architekt Klaus Stiefler sowie Vertretern weiterer beteiligter Fachbüros und -firmen. Inspiziert werden konnten alle drei Stockwerke des Gebäudes. Überall sind bereits zahlreiche bauliche Veränderungen vorgenommen worden, viele Räume sind durch neue Mauern und Einteilungen entstanden. Deutlich zu erkennen ist im Erdgeschoss der Ort, an dem sich Bauausschuss und Stadtrat nach Abschluss der Arbeiten wieder treffen werden - nämlich der Sitzungssaal. Die Türöffnung ist schon vorhanden, daneben soll ein Glaselement eingesetzt werden, um für die nicht nur sprichwörtliche Transparenz zu sorgen. Eine weitere Öffnung wird noch mit einer Mauer geschlossen.

Auch vor der Zulassungsstelle stehen Veränderungen an: Die Schalteratmosphäre im Gang fällt weg, stattdessen soll es einen Zugang und dann im Inneren der Zulassungsstelle drei Schalter gaben. "Die Situation im Erdgeschoss wird deutlich großzügiger", erklärte Stiefler. Auf großes Interesse der Bauausschuss-Mitglieder stießen auch der künftige, barrierefreie Haupteingang sowie der Schacht für den Aufzug, der die drei Etagen verbinden wird. Nach einer kurzen Visite im Dachgeschoss und Erläuterungen zu den Maßnahmen am Dachstuhl führte der Weg in den ersten Stock. Dort waren Baupläne an den Wänden angebracht, anhand derer Stiefler die Maßnahmen detaillierter erörterte. Eine prinzipielle Übereinstimmung gab es bei den Mitgliedern des Bauausschusses zur künftigen Bodengestaltung mit Naturstein (Granit) und Holzdielen.

Auch der Außenbereich stand auf dem Besichtigungsplan des Gremiums: Als wesentlichen Beschluss kamen die Mitglieder darin überein, dass auch der rückwärtige Zugang zum Innenhof ohne Stufen und somit auch "rollend" erfolgen soll. Stiefler informierte, dass sich derzeit der Kostenrahmen ideal gestalte - man liege bei der 5,2 Millionen teuren Maßnahme aktuell etwa 100 000 Euro unter den Schätzungen. Der Abschluss der Maßnahme soll nach Aussage Stieflers am Jahresende 2018 erfolgen. Froh zeigten sich er sowie Bürgermeister Werner Nickl darüber, dass die beauftragten Firmen bisher eine absolut hervorragende Arbeit abgeliefert hatten.

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