20.06.2017 - 20:00 Uhr
KemnathOberpfalz

Podiumsdiskussion über Wege aus Altersarmut von Frauen Ein Dauerprozess

(stg) Es ging um die Alterssicherung und Altersarmut von Frauen: Mit einem profund besetzten Podium konnten die fast ausschließlich weiblichen Zuhörer das Thema erörtern und diskutieren. Eingeladen zu der Veranstaltung hatte der Katholische Frauenbund zusammen mit den Kooperationspartnern DGB, KAB, CSU und Frauen-Union.

Elke Burger, Bundestagsabgeordneter Albert Rupprecht, DGB-Regionalsekretär Andreas Schmal und KAB-Diözesansekretär Markus Nickl (von links) erörterten mit den Diskussionsteilnehmern Ansatzmöglichkeiten bei der Bekämpfung von Altersarmut von Frauen. Bild: stg
von Holger Stiegler (STG)Profil

Moderatorin und Frauenbund-Bezirksvorsitzende Elke Burger konnte im Mehrzweckraum der Grundschule als Diskutanten den Bundestagsabgeordneten Albert Rupprecht (CSU), den Regionssekretär des DGB Bayern, Andreas Schmal, sowie den Diözesansekretär der KAB Regensburg, Markus Nickl, begrüßen.

Die Podiumsteilnehmer gaben mehrminütige Statements zu verschiedenen Themen ab, standen aber auch bei den Fragen der Zuhörer Rede und Antwort. Themen waren beispielsweise die Grundsicherung, die Mütterrente, die Armutgefährdungs-Schwelle und auch allgemein die Frage, was unter Armut zu verstehen ist. Große Einigkeit herrschte darin, dass Erziehungszeiten und -arbeiten von Frauen einer besseren Wertschätzung bedürfen. Auch die besondere Situation von Alleinerziehenden und Geschiedenen kam zur Sprache. Einig war man sich, dass die gesamte Thematik ein Dauerprozess bleiben werde. "Man wird immer nachsteuern müssen", meinte Albert Rupprecht.

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