12.01.2018 - 20:00 Uhr
KemnathOberpfalz

Sparsame LED-Lampen erhellen in Kemnath und den Ortsteilen die Straßen LEDs statt Stromfresser

In Sachen Energieeinsparung ist der Stadt Kemnath schon lange ein Licht aufgegangen. Auf der Suche nach Stromfessern rückt damals gleich die Straßenbeleuchtung in den Mittelpunkt.

Bürgermeister Werner Nickl (Zweiter von links) und Roland Sächerl (rechts) ließen sich von Markus Windisch (links) und Gerhard Schmerber (Dritter von links) über die Vorteile der LED-Leuchten informieren. Bild: jzk
von Josef ZaglmannProfil

Zusammen mit dem Bayernwerk setzt die Stadt Kemnath hier voll und ganz auf LED-Licht. Sowohl im Stadtgebiet als auch in allen 38 Ortsteilen sorgt diese Technik für eine energieeffiziente Straßenbeleuchtung. Diese Umstellung sei ein Teil unseres Energieeffizienz-Programms, erklärte Bürgermeister Werner Nickl am Donnerstag.

In den vergangenen Jahren seien 348 Quecksilberdampf-Lampen entfernt worden. Sparsamere und wirkungsvollere LED-Leuchten haben die Energieverschwender ersetzt. "Die Umrüstkosten belaufen sich für die Kommune auf rund 39 341 Euro", gab Markus Windisch, Kommunalberater des Bayernwerks, bekannt. Jährlich rund 18 000 Euro betragen die Energieeinsparungen für die Gemeinde. Somit rechnet sich die Umrüstmaßnahme in rund zwei Jahren für die Stadt Kemnath. "LED bietet neben einer langen Lebensdauer und kompakten Abmessungen auch eine sehr hohe Lichtausbeute", führte Windisch aus.

Im Vergleich zur herkömmlichen Straßenbeleuchtung haben LEDs große Vorteile. In Verbindung mit technisch innovativen Lichtoptiken wird das Licht dorthin auf die Straße gelenkt, wo es gebraucht wird. Weil die sogenannte Einbrennzeit wegfällt, steht die volle Lichtleistung sofort zur Verfügung.

"Wir freuen uns, dass das Bayernwerk mit Kemnath einen Partner gefunden hat, mit dem wir zusammen Erfahrungen für den zukünftigen LED-Einsatz in der Straßenbeleuchtung sammeln können", erklärte Gerhard Schmerber vom Bayernwerk-Netz-Center Weiden. Auch Nickl äußerte sich sehr zufrieden mit der Zusammenarbeit mit dem Unternehmen. Durch den abgeschlossenen Wartungsvertrag würden anfallende Reparaturen sofort und zuverlässig erledigt werden.

"Bereits vor fünf Jahren haben wir etwa 400 große Peitschenmasten mit den Neonröhren ausgewechselt", erinnerte der Rathauschef. Insgesamt seien im Stadtgebiet und allen Ortsteilen 1120 LED-Leuchten aufgestellt worden, was eine Einsparung von zwei Dritteln der Stromkosten gebracht habe. Der Energieverbrauch sei von 400 000 auf 230 000 Kilowattstunden gesenkt worden. "Die Energieumstellung in unserer Kommune wird auch in Zukunft weiter optimiert", kündigte Nickl an.

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