Stadtrat hat keine Einwände zu Jahresabschlüssen der KEM-Gesellschaften
Sechs Prozent Dividende

Politik
Kemnath
06.12.2017
68
0

Im wahrsten Sinne des Wortes hat der Stadtrat im Foyer der Mehrzweckhalle drei Jahresabschlüsse für 2016 "durchgewuncken": für die KEM GmbH Kemnather Energie Management, Klärschlammvererdungsanlage GmbH und KEM Solarport GmbH. Zudem ermächtigten die Räte zweiten Bürgermeister Hermann Schraml, in den Gesellschaftersitzungen dem jeweiligen Jahresabschluss zuzustimmen. Auch zum Jahresabschluss der KEM Bürgervoltaikanlage gab es keine Einwände. Es wird eine Dividende von sechs Prozent ausgeschüttet.

Wie Bürgermeister Werner Nickl erläuterte, stieg die Bilanzsumme der KEM GmbH 2016 um rund 3000 Euro auf 47 702 Euro, der Jahresüberschuss um rund 800 auf fast 1300 Euro. Nachdem aus 2015 ein Verlust von 16 586 Euro zu Buche schlug, vermindert sich dieser somit auf 15 295 Euro.

Auch bei der Klärschlammvererdungsanlage weist die Bilanzsumme eine Zunahme um etwa 8500 auf 924 024 Euro aus. Allerdings verminderte sich der Jahresüberschuss von 138 209 Euro (2015) auf nur noch 17 605 Euro. Dennoch sank der Bilanzverlustvortrag auf 394 036 Euro. Unverändert geblieben sind die Verbindlichkeiten der GmbH in Höhe von 700 000 Euro. Die Verwertungsrückstellung kletterte um circa 47 500 auf knapp 156 000 Euro.

Bei der KEM Solarport GmbH hat sich die Bilanzsumme um rund 30 000 auf 1,4 Millionen Euro vermindert. Fast gleich blieb der Jahresüberschuss (24 693 Euro). Ebenso nahezu konstant geblieben ist die Einspeisemenge von 442 Megawatt pro Stunde. 1823 Tonnen an CO2 sind eingespart worden.

Um etwa 6000 auf 426 565 Euro wuchs die Bilanzsumme bei der KEM Bürgervoltaikanlage. Leicht rückläufig ist der Jahresüberschuss in Höhe von 9213 Euro. Vermindert hat sich die Einspeisemenge auf knapp 138 Megawatt pro Stunde. Es konnten 668 Tonnen CO2-Emissionen vermieden werden. Laut Nickl hat die Gesellschafterversammlung beschlossen, eine Dividende von sechs Prozent auszuschütten. Die Jahresabschlüsse haben Wirtschafts- oder Steuerprüfungsgesellschaften erstellt.

Bayernland bleibt hart"Keine neuen Erkenntnisse" gibt es laut Bürgermeister Werner Nickl bei der geplanten Schließung des Milchhofes. Die Bayernland eG bleibe bei ihrer Entscheidung. Wie der Rathauschef weiter mitteilte, tritt Josef Kuhbandner nach 37-jähriger Dienstzeit in den Ruhestand. Der Leiter des städtischen Bauamtes habe "eine hervorragende Arbeit geleistet". In der Weihnachtssitzung des Stadtrates wird es eine Laudatio auf den künftigen Ruheständler geben, kündigte Nickl an. Abschließend informierte er über Beschlüsse im nichtöffentlichen Teil der Novembersitzung. Es ging hierbei im Wesentlichen um die Auftragsvergabe von Gewerken bei der Rathaussanierung. (br)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.