70 Jahre voller Musik

Dieter Paulus, Herbert Storek, Martin Kimich, Manfred Döllinger, Siegfried Zaus, Rudolf Fink, Herbert Diesner und Josef Zaglmann schenkten Monika Fink (Mitte) "a schöine Musi" zum 70. Geburtstag. Bild: jzk
Vermischtes
Kemnath
02.01.2017
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Weit über die Kemnather Region hinaus ist Monika Fink bekannt. Seit fast 19 Jahren lädt sie einmal im Monat Musikanten und Volksmusikfreunde zum Wirtshaussingen ein. Bei ihrer Feier zum 70. Geburtstag im Landgasthof Busch war deshalb musikalisch allerhand geboten.

Kötzersdorf. "Wir wünschen viel Glück zum Geburtstag und gratulieren mit Musik" lautete der Refrain des Geburtstagsständchens, das der "Familienchor Fink" anstimmte.

Zehn Musikanten waren der Einladung von der "Fink Monika" gefolgt und ließen sie bei ihrer musikalischen Geburtstagsfeier hochleben: Die Akkordeonspieler Roland Küffner, Manfred Dollinger und Josef Zaglmann, Martin Kimich, Herbert Storek, Rudolf Fink und Josef Sturm mit ihren Steirischen Harmonikas, Herbert Diesner mit seiner Gitarre, Siegfried Zaus mit der Geige und Dieter Paulus mit seiner original Zillertaler Ratschn.

Die beiden Evergreens "Du kannst nicht immer 17 sein" und "Mit 17 hat man noch Träume" intonierte Siegfried Zaus auf seiner Violine. Herbert Diesner sang "Gräme dich nicht" und begleitete sich selbst auf der Gitarre. "Zum Geburtstag alles Gute" und "Ich schenke dir Rosen" waren zwei Lieder aus dem Geburtstags-Medley, das Manfred Dollinger für das Geburtstagskind spielte. Der "Ratschn Dieter" (Dieter Paulus) begleitete ihn. Wenn ein Musikant ein bekanntes Stückl anstimmte, bildeten sich spontan Duos und Trios, die mitspielten oder dazu improvisierten.

Auch die Familienmitglieder trugen zur Geburtstagsfeier bei. Die Enkeltöchter Sophia, Laura und Marie sagten Gedichte auf und schenkten ihrer Oma ein Bild mit allen sechs Enkelkindern. Viel Beifall erhielten Laura und Marie für den Sketch "Oma und Opa in ihrem Schlafzimmer", mit überraschendem Ende.

"Mit 70 ist noch lange nicht Schluss" hatte sich die rüstige Jubilarin vorgenommen. Am dritten Sonntag im Januar lädt sie wieder zum Wirtshaussingen ein. Auch mit den "Kemnather Sängerinnen" macht sie weiter. "Vielleicht ein bisschen weniger Auftritte", meinte sie. Aber das war hoffentlich nicht so ernst gemeint.
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