05.04.2017 - 20:00 Uhr
KemnathOberpfalz

Atemschutzübung der Feuerwehr Kemnath Löschen und Retten

(mde) Wenn es brennt und Menschenleben in Gefahr ist, muss es schnell gehen. Unbekannte Gebäudestrukturen, Treppenabsätze und Raumaufteilungen erschweren die Arbeit der Feuerwehrleute unter Atemschutz. Zur ersten "Übung am Objekt" fanden sie sich an zwei Tagen im Gerätehaus ein. Nachdem Marco Filbinger mit ihnen das Wissen bei der Handhabung der Wärmebildkamera und die Bedienung des Multigasmessgerätes aufgefrischt hatte, bereitete er mit Michael Denz in den Umkleideräumen der Freisportanlage eine besondere Übungslage vor.

Gegenseitig schließen sich die Truppmitglieder den Lungenautomaten an. Bilder: mde (9)
von Michael DenzProfil

Angenommen wurde ein Brandausbruch in einer Etagenwohnung, wobei zwei Personen vermisst werden. In beachtlicher Geschwindigkeit bauten die Teilnehmer die Angriffslöschleitung auf und gingen unter schwerem Atemschutz in das stark mit Nebelmaschinen verrauchte Gebäude vor. In Nebenräumen fanden die Trupps schließlich sehr zügig die vermissten "Personen" und brachten diese nach draußen. Neben Schlauchtragekörben nutzten die Geräteträger auch das 30-Meter Schlauchpaket. Die Wärmebildkamera und der Stiel der Feuerwehraxt dienten als Suchhilfe für die versteckten Übungsdummies und das Vortasten im Rauch.

Als weiteren Übungshöhepunkt galt es, einen aus dem Team "verunfallten" Atemschutzgeräteträger schnellstmöglich aus dem Gefahrenbereich zu retten. Die Übung verfolgten Kommandant Peter Denz und der Leiter des Atemschutzes, Werner Weismeier.

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