Berggottesdienst für die evangelischen Pfarreien der Kulmregion
Zu Fehlern stehen

Die Pfarrer Andre Fischer (Grafenwöhr), Hartmut Klausfelder (Neustadt/Kulm) und Prodekan Pfarrer Dirk Grafe (Wirbenz) feierten zusammen mit Gemeindepraktikantin Teresa Tanner (Wirbenz, von rechts) den Berggottesdienst in der Burgruine Waldeck. Bild: hl
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Kemnath
07.07.2017
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Der Berg rief die evangelischen Pfarreien der Kulmregion auf die Burgruine zu einem Gottesdienst. Im Hinblick auf die Predigt von Pfarrer Dirk Grafe war es der ideale Ort.

Waldeck. Darin ging er vom Tauf- und Missionsbefehl Jesu aus dem Matthäus-Evangelium aus und leitete daraus die Bedeutung des Christseins im Alltagsleben ab. Die Taufe als das verbindende Sakrament stelle alle Christen in die Nachfolge Jesu und damit in den Auftrag, Menschen für Gott zu gewinnen. Dabei gehe es nicht darum, andere mit Worten oder gar Zwang zu missionieren, sondern sie durch gelebten Glauben neugierig zu machen und sie durch Vorleben des Glaubens in Familie und Beruf zu begeistern. Christsein heißt auch zu seinen Fehlern und Schwächen zu stehen.

Die starken Mauern der Burg Waldeck verglich der Prodekan mit Gott. Wie das Bauwerk biete dieser den Menschen sowohl Schutz sowie Hilfe und diene als Rückzugsort, um neue Kraft zu schöpfen oder Halt zu finden. Ausgehend von den Schutzräumen des Lebens wie Familie und Freunde "können wir hinausgehen und dort die Freude des christlichen Glaubens an andere weiterzugeben". Mitgefeiert haben den Berggottesdienst die Pfarrer Hartmut Klausfelder aus Neustadt/Kulm und André Fischer aus Grafenwöhr sowie die Gemeindepraktikantin Teresa Tanner aus Wirbenz. Die musikalische Gestaltung übernahmen der Evangelische Posaunenchor Wirbenz unter der Leitung von Susi Kropf und der Evangelische Kirchenchor Wirbenz unter Leitung von Gertraud Burkhardt. Parallel dazu fand in einer anderen Ecke der Burgruine ein Kindergottesdienst statt.

Dankesworte richtete Pfarrer Grafe an den Heimat- und Kulturverein für die Unterstützung und das Entgegenkommen auch bei den Führungen, an die Firma Heindl-Kamin für den Shuttle-Bus, die katholische Pfarrei für die Erlaubnis, die Ägidius-Glocke läuten zu dürfen, sowie an die Stadt Kemnath für die Nutzung der Burg und die Bänke. Viele Christen besichtigten anschließend die Burgruine unter Führung von Mitgliedern des Heimat- und Kulturvereins.
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