Bilanz zur Kinder- und Jugendfeuerwehr bei der Feuerwehr Kötzersdorf
Schritt in eine neue Zeit

Kreisbrandmeister Florian Braunreuther, Kreisbrandinspektor Otto Braunreuther und Kommandant Markus Nickl (hinten, von links) sowie die Betreuerinnen Margit Schupfner und Irene Nickl (von links) mit den sechs Jugendlichen Alexander Nickl, Oliver Nickl, Samuel Dürbeck, Luis Ring, Sven Nickl und Sandra Müller, welche von der Kinder- in die Jugendfeuerwehr übergetreten sind.
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Kemnath
19.04.2017
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Dass es richtig ist, eine gute Jugendarbeit bei der Feuerwehr zu betreiben, ist unumstritten. Ein weiteres, wichtiges "Saatkorn" ist die Kinderfeuerwehr, die sich nach drei Jahren schon regelrecht "auszahlt".

Kötzersdorf. (mde) "Die Früchte der Kinderfeuerwehr tragen bereits, es konnten die ersten in die Jugendfeuerwehr aufgenommen werden", freute sich Kreisbrandinspektor (KBI) Otto Braunreuther. Für ihn steht fest, dass deren Gründung ein guter Schritt der Feuerwehren gewesen sei, Seit dem 3. Mai 2014 "geht's in eine neue Zeit", meinte Kommandant und Jugendwart Markus Nickl an. Er bewertete die Entwicklung bei der Kinder- und Jugendfeuerwehr in Kötzersdorf als "hervorragend und zukunftsweisend".

Sechs treten über


Auch Kreisbrandmeister Florian Braunreuther sah die Entwicklung der Nachwuchstruppe als äußerst positiv. "Beim Thema ,Kinderfeuerwehr' sind die Kötzersdorfer der Vorreiter gewesen und haben andere Wehren in der Region mit dem ,guten Virus' angesteckt", merkte Stadtrat Michael Hautmann an, der den Verantwortlichen hier für ihre Arbeit dankte. Sechs Kinder konnten nach Vollendung des 12. Lebensjahres nun schon von der Kinder- in die Jugendgruppe übertreten, so dass diese nun aus neun Jugendlichen besteht.

Die Betreuerinnen der Kinderfeuerwehr, Margit Schupfner und Irene Nickl, die über 100 Stunden an Vorbereitungszeit für die Treffen aufgebracht haben, dankten für die vielen Unterstützer. Bei den monatlichen Zusammenkünften ging es um das richtige Absetzen des Notrufs, Erste-Hilfe-Maßnahmen sowie um die Rechte und Pflichten in der Feuerwehr. Zudem besuchten die mit den Mädchen und Buben die Integrierte Leitstelle in Amberg und organisierten eine Schnitzeljagd zum Thema Feuerwehr im Ortsgebiet sowie einen Unterricht "Experimente von Kindern für Kinder" im Gerätehaus. "Nicht nur die spielerische Hinführung zur aktiven Feuerwehr, sondern auch das gesellige Miteinander wie Osterbrunch, Grillen mit den Eltern, das Plätzchenbacken und die Weihnachtsfeier standen im Mittelpunkt", führte Irene Nickl weiter aus.

"Mit den Themen in der Jugendfeuerwehr nähern wir uns denen der "MTA" (Feuerwehrgrundausbildung), welche jeder Jugendliche ab 15 Jahren durchläuft", erläuterte Jugendwart Markus Nickl die Aktivitäten der Jugendfeuerwehr. So haben die Anwärter die Handhabung mit den Schläuchen und Armaturen, den Beleuchtungsgeräten, dem Stromerzeuger und der Tauchpumpe kennengelernt.

Bushäuschen renoviert


Auch übten sie den Aufbau einer Verkehrsabsicherung und nahmen am Wissenstest in Kulmain teil. Mit der Kemnather Jugendfeuerwehr bereiteten sich die Kötzersdorfer auf die Abnahme der Jugendflamme vor und nahmen gemeinsam an der Jugendolympiade in Bärnau teil. Für die gute Zusammenarbeit dankte Nickl Christian Schmid, dem Jugendwart der Kemnather, und seinem Team. Auch beteiligten sich die Jugendlichen an Übungen der Aktiven und renovierten das Bushäuschen. Insgesamt waren rund 30 Termine zu bewältigen.

"Über die Spenden der Raiffeisenbank und der Sparkasse Kemnath freuen wir uns sehr. Dieses Geld nutzen wir für die neue Wetterschutzkleidung der Jugendlichen, Ausflüge und die Treffen", merkte Nickl an. Auf der Agenda stehen bei der Jugendfeuerwehr die Teilnahme am Wissenstest, ein Zeltlager, die weiteren Stufen der Jugendflamme, ein aktionsreicher, 24-stündiger Berufsfeuerwehrtag sowie gemeinsame Übungen mit der Kemnather Jugendgruppe.
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