17.08.2017 - 20:00 Uhr
KemnathOberpfalz

Brandschützer beim Wiesenfest im Einsatz: Absicherung und Straßensperrung Feuerwehr beim Feuerwerk

Einen Einsatz beim Wiesenfest hatte auch die Feuerwehr: Beim Feuerwerk am Abschlusstag war sie zur Sicherheitswache und zur Absperrung des Abbrennbereiches angefordert worden. Mit Kommandowagen, Mehrzweckfahrzeug und Löschgruppenfahrzeug rückten die Einsatzkräfte dazu aus.

Brennendes Magnesium am Himmel, Absperrungen auf der Erde: Für die Zeit des Wiesenfest-Feuerwerks waren Gehwege und Fahrbahn der Rohrwiesen tabu. Manche Besucher des Kemnather Wiesenfests und Verkehrsteilnehmer interessierte das allerdings eher weniger. Bild: mde
von Michael DenzProfil

Auch sie durften ein prächtig-buntes Feuerwerk bewundern: Rund achteinhalb Minuten lang verbrannte das Magnesium am Himmel. Während es beim Feuerwerk selbst - bis auf den Brand einer Kartonage - keine Auffälligkeiten und Vorkommnisse gab, bei denen die Feuerwehr hätte eingreifen müssen, so war dies bei den Absperrmaßnahmen allerdings der Fall.

Truppweise sicherten die Brandschützer die Zufahrten zu den Rohrwiesen mit Kommandowagen und Mehrzweckfahrzeug ab und sperrten auf Anordnung des Ordnungsamts der Stadt die Straße für den gesamten Verkehr. Da der Abbrennplatz und ein bestimmter Radius um ihn herum als Gefahrenbereich definiert ist, musste dieser für Unbeteiligte abgeriegelt werden.

Dafür hatte jedoch nicht jeder Verständnis. Bei der Straßensperrung wollte eine Autofahrerin den Anweisungen der Einsatzkräfte nicht Folge leisten und auch ein Feuerwehr-Trupp wurde von mehreren Passanten regelrecht angepöbelt - trotz der klaren Aussage, dass es sich um einen Sicherheitsbereich handelt. Zudem war die Sperrung sehr deutlich durch ein gespanntes rot-weißes Absperrband ersichtlich.

Als nach dem Abbrennen keine Gefahr mehr bestand und der Verantwortliche der Feuerwerksfirma "grünes Licht" erteilt hatte, wurden Fahrbahnen und Gehwege wieder frei gegeben. Gegen Mitternacht rückten die Brandschützer mit ihren Fahrzeugen wieder ins Gerätehaus ein.

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