Brandschutzerziehung bei der Kinderfeuerwehr
Feuer und Flamme

Otto Braunreuther zeigte den KEM-Fire-Kids, wie schnell Stroh brennen und auf welche Arten das Feuer gelöscht werden kann. Bild: mde
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Kemnath
11.01.2017
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Beim ersten Treffen der Kinderfeuerwehr KEM-Fire-Kids im neuen Jahr am Sirenensamstag staunten die Buben und Mädchen nicht schlecht, denn aufgrund des Brandes bei Eisersdorf herrschte im Gerätehaus der Kemnather Feuerwehr großer Betrieb.

Feuriger Unterricht

Brandschutzerzieher und Kreisbrandinspektor Otto Braunreuther hatte für die Kinder einen feurigen Unterricht vorbereitet. Anfangs ging der Referent auf die brennbaren Stoffe ein, dann auf das Verbrennungsdreieck. Sofort wussten die Kinder, dass für eine Verbrennung die drei Faktoren brennbarer Stoff, Zündenergie und Sauerstoff eine wichtige Rolle spielen.

Dann entzündete Braunreuther einen kleinen Haufen Stroh auf einer brandfesten Unterlage. Dies brachte die Kinder sehr zum Staunen - noch mehr jedoch die vorgeführten Löschmethoden: Vom Ersticken, dem Kühlen des Brandes oder dem Entzug des Brennstoffes war jedes Verfahren dabei. Auch ging der Brandschutzerzieher auf die Gefahren von Feuer und das Verhalten im Brandfall ein.

Eine Blinklampe im Ofen und eine daneben positionierte Nebelmaschine zeigte den Kindern einen beginnenden Küchenbrand auf. Auch andere Szenarien, wie ein Treppensturz, wurden vorgeführt. Hier mussten die "Fire-Kids" der Situation entsprechend einen Notruf absetzen.

Jugendwart Christian Schmidt war hier in der "Leitstelle" und nahm die Angaben zu den Notfallmeldungen entgegen.

Kindgerechte Anleitung

Auch die Betreuerinnen Christina Schmidt, Christna Lehner und Nick Danowski waren dabei und gaben kindgerechte Anleitungen. Eine Rund- fahrt mit den Feuerwehrfahrzeugen beendete das monatliche Treffen.
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