19.02.2018 - 20:00 Uhr
Kemnath

Diareise nach Norwegen und Spitzbergen Gletscher, Fjorde und Elche

Stefan Weindl entführt seine Zuschauer in das Land der Fjorde. Der Fotograf und Kameramann gibt Einblick in die malerische Landschaft und die kleinen Fischerdörfer Norwegens.

Stefan Weindl
von Josef ZaglmannProfil

Über 100 Gäste waren sehr beeindruckt von Weindls Diareise durch Norwegen und Spitzbergen, die sie mit dem Fotografen und Kameramann im Foyer der Mehrzweckhalle unternehmen durften. Der präsentierte in einer technisch aufwendigen Panorama-Multivisionsshow seine 640 schönsten Aufnahmen aus dem skandinavischen Land. Mit acht Projektoren, einer fünfzehn Meter breiten Leinwand und 640 Panorama-Dias vermittelte er einen unvergesslichen Eindruck von diesem nördlichsten Land Europas, das an Naturwundern so reich ist. "Norwegen ist das faszinierendste der skandinavischen Länder", betonte er bei seiner Einführung und erklärte: "Vor der mehr als 20 000 Kilometer langen Küste liegen 150 000 Inseln."

Auf seiner fünfmonatigen Tour haben er und seine Ehefrau über 40 000 Kilometer zurückgelegt, etwa 120 Kilogramm Foto- und Filmausrüstung im Wohnmobil transportiert und über 20 000 Bilder geschossen. Durch malerische Landschaften und Fischerdörfer mit farbigen Holzhäusern führte seine Route von der Hauptstadt Oslo über Stavanger, Bergen, Trondheim und Narvik bis zum Nordkap. Dann weiter bis nach Spitzbergen. Tiefe Fjorde wechselten ab mit stillen Seen, tosende Wasserfälle mit einsamen Fjellgebieten. Durch dichte Wälder führte die anstrengende Tour. "In den mächtigen Gebirgen wie dem Jotunheimen ist die Urgewalt der Gletscher noch deutlich sichtbar", erzählte er und untermauerte seine Schilderung immer wieder mit Landschaftsaufnahmen. Auch Nahansichten von Rentieren, Elchen, dem Papageientaucher oder typischen Nordlandpflanzen bekamen die Zuschauer zu sehen.

"Höhepunkt meiner Spitzbergen-Tour war das Trekking am Nordensköld-Gletscher und auf dem Robertfjell", erzählte Weindl. "Dort ist die Mitternachtssonne im Sommer viereinhalb Monate zu sehen, aber die Temperaturen steigen höchstens bis acht Grad", wusste er. "Unvergessen wird mir das faszinierende Farbenspiel der Mitternachtssonne bleiben", schwärmte der Fotograf.

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