Erwin Heining feiert 80. Geburtstag
Dorfchronist mit Kamera

Bürgermeister Werner Nickl, Stadtpfarrer Konrad Amschl (von rechts) und Sohn Stefan (links) gratulierten Erwin Heining (Dritter von rechts mit Ehefrau Erika) zum 80. Geburtstag. Bild: jzk
Vermischtes
Kemnath
15.10.2017
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Kaibitz. Erwin Heining kann viel vom dörflichen Leben in früherer Zeit erzählen. Aber noch mehr kann er davon auch zeigen. Viele Ereignisse hat er auf Schwarz-Weiß-Bildern festgehalten. Jetzt feierte er bei guter Gesundheit in seinem Haus den 80. Geburtstag.

Zur Welt kam der Jubilar am 10. Oktober 1937 in Kemnath-Neustadt als Sohn von Maria und Josef Heining. Dort wuchs er mit seinem zwei Jahre älteren Bruder Hans auf. Nach dem Besuch der achtklassigen Volksschule in Mockersdorf begann er eine Lehre als Schneider bei der Firma Reichold in Kastl. Nach der Gesellenprüfung arbeitete er zwei Jahre lang in der Lederfabrik Kastner in Kemnath, dann in der Handschuhfabrik Richter, bei der Eisenbahn und schließlich 30 Jahre bei der Firma Siemens. Mit 58 Jahren ging er in den Ruhestand.

1963 heiratete er seine Ehefrau Erika, geborene Schraml, aus Kuchenreuth. Die standesamtliche Trauung vollzog Bürgermeister Reger auf dem Standesamt in Löschwitz. In der Stadtpfarrkirche Kemnath erteilte Stadtpfarrer Georg Pilz dem Paar den kirchlichen Segen. Kennengelernt hatten sich beide beim Tanz im Gasthaus Weismeier in Kemnath-Neustadt. Nach der Hochzeit zogen sie nach Kaibitz in die Wohnung der Eltern. Die glückliche Ehe war mit den drei Kindern Heike, Tobias und Stefan gesegnet. Der allzu frühe Tod der Tochter Heike vor 23 Jahren war ein schwerer Schicksalsschlag.

Heining ist ein geselliger Mensch. Er ist Mitglied im Schützenverein Silberbach und bei der Feuerwehr Löschwitz-Kaibitz. Früher gehörte er zudem dem Geselligkeitsverein Kulmfalken an. Seine Hobbys Holzarbeiten, Fahrradfahren und Schlittschuhlaufen auf der geschlossenen Eisdecke zwischen Kaibitz und Kuchenreuth kann er heute zu seinem Bedauern nicht mehr ausüben.

Bürgermeister Werner Nickl gratulierte ihm im Namen der Stadt Kemnath. Stadtpfarrer Konrad Amschl sprach ihm die Glück- und Segenswünsche der Pfarrei Kemnath aus. Auch eine Abordnung der Feuerwehr Löschwitz-Kaibitz und des Schützenvereins Silberbach schaute zum Gratulieren vorbei.
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