06.06.2017 - 20:00 Uhr
KemnathOberpfalz

Familie Schuster aus Eisersdorf öffnet Tore für Besucher: Es klappert die Mühle ...

Eisersdorf. (jzk) Schon in sechster Generation - seit 1825 - führt Familie Schuster ihre Mühle in Eisersdorf. Am Pfingstmontag, dem 24. Deutschen Mühlentag der Deutschen Gesellschaft für Mühlenkunde und Mühlenerhaltung, erklärte auf jedem Stockwerk der Schustermühle ein Müllermeister den Besuchern, wie Getreide zu Mehl gemahlen wird.

Reges Treiben herrschte nicht nur in der Mühle, sondern auch im Hof der Schustermühle. Bild: jzk
von Josef ZaglmannProfil

Bei laufendem Mühlenbetrieb konnten die Besucher den fünf Müllermeistern Fritz Winkler auf dem Walzenboden, Hans-Peter Eckl auf dem Sammelboden, Simon Schuster auf dem Rohrboden, Johann Eckl auf dem Sichterboden und Gerold Meierhöfer ganz oben auf dem Pneumaboden über die Schulter schauen. Alle betreiben auch heute noch eine Mühle. Petra Schuster beriet die Kunden im Mühlenladen. "Unsere Schustermühle ist seit 1825 in Familienbesitz und wird jetzt in der sechsten Generation geführt", erklärte sie.

"Wir betreiben selbst Landwirtschaft und vermahlen nur eigenes Getreide (Roggen und Weizen) und Getreide, das umliegende Landwirte zu uns liefern. Erst nach genauer Prüfung in unserem eigenen Labor wird das Getreide eingelagert." Der Dinkel ist aus eigenem Anbau, denn nur das garantiere 100 Prozent reines Dinkelmehl. Die Schustermühle beliefert mit dem fertigen Mehl umliegende Bäckereien.

Mehrere Verkaufsstände boten beim Eisersdorfer Mühlentag ihre Waren an. Für die Kinder war ein großer Getreidehaufen zum Spielen hergerichtet. Das Getreide wird später als Fischfutter verwendet. Norbert Kaußler aus Guttenthau hatte wieder ein Schlütertreffen organisiert. 23 stolze Besitzer von Schlüter-Traktoren waren seiner Einladung gefolgt. Wer Lust hatte, konnte dem Hobbyschmied Josef Lehner aus Kirchenpingarten bei der schweißtreibenden Arbeit zusehen. In der Küche hatten die Frauen Kuchen gebacken. Auch beim Weißwurstfrühschoppen und beim Mittagstisch konnten die Gäste ihren Hunger stillen.

 

 

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