07.09.2017 - 20:00 Uhr
KemnathOberpfalz

Ferienprogramm Learning Campus zieht positive Bilanz Hohe Ansprüche an Betreuung

Der Learning Campus zieht eine positive Bilanz zur Ferienfreizeit: Auch in diesem Jahr wurde das Learning-Campus-Programm von den Kindern und Jugendlichen sehr gut angenommen. Auch die Eltern waren zufrieden.

Nicht nur ums Finanzielle, auch um die Zufriedenheit der beteiligten Parteien ging es beim Gespräch von Geschäftsführer Dr. Benjamin Zeitler mit Bürgermeister Werner Nickl und MdL Tobis Reiß (hinten von links). Bild: jzk
von Josef ZaglmannProfil

"720 Kinder nahmen an unserer Ferienfreizeit teil und belegten insgesamt 841 Wochen", berichtete Geschäftsführer Dr. Benjamin Zeitler. In Kemnath waren es 280 Kinder, verteilt auf fünf Wochen. Die teilnehmenden Kinder für die Ferienfreizeit des Learning Campus-Standort Kemnath kamen aus der gesamten Region. Darunter waren auch viele Mädchen und Jungen, die nicht aus Kooperations-Kommunen kamen.

Insgesamt kümmerten sich in Kemnath 39 Betreuer fünf Wochen lang jeweils von Montag bis Freitag um die Kinder und Jugendlichen. Dabei mussten in diesem Jahr besonders hohe Ansprüche an das Programm und die Betreuer erfüllt werden: Denn erstmals wurde für die Ferienbetreuung eine Betriebserlaubnis von der Regierung der Oberpfalz eingeholt. Sie prüften das umfassende pädagogische Konzept und jeden Betreuer entsprechend seiner pädagogischen Befähigung. "Zwar war dies ein enormer Aufwand, jedoch ist nun auch von offizieller Fachstelle bestätigt, mit welch hohen Sicherheitsstandards und pädagogischen Grundsätzen Learning Campus seit über zwölf Jahren die Ferienfreizeit unternimmt", unterstrich der Geschäftsführer.

Bürgermeister Werner Nickl zeigte sich erfreut, dass die Ferienfreizeit mittlerweile eine so weite Strahlkraft weit über Kemnath hinaus habe. "Learning Campus betreibt vier Ferienfreizeit-Standorte in der Oberpfalz und in Oberfranken. Das zeigt, dass wir in Kemnath genau richtig lagen, von Beginn an dieses Projekt zusammen mit Siemens zu unterstützen."

Auch Mitglied des Landtags Tobias Reiß dankte dem Ferienfreizeit-Team und zeigte sich beeindruckt von der professionellen Umsetzung dieser Ferienbetreuung. Zeitler wünschte sich vom Landtagsabgeordneten: Vor allem die Themen Betriebserlaubnis und Finanzierung für Ferienfreizeiten müssten in München so gestaltet werden, dass auch die Durchführung dieser Ferienfreizeiten perspektivisch möglich ist. Es könne nicht sein, dass auf der einen Seite die Auflagen immer mehr steigen, andererseits aber die Kosten allein auf die Eltern und Kommunen abgewälzt werde. Reiß berichtete, dass es dazu bereits Gespräche im Sozial- und auch im Kultusministerium gebe. Er werde sich hier vor allem mit den positiven Erfahrungen aus Kemnath und der Region für eine nachhaltige Lösung einsetzen.

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