09.04.2018 - 20:00 Uhr
KemnathOberpfalz

Fest und Bier laufen

Eine Bombenstimmung herrscht beim zweiten Kemnather Starkbierfest in der Mehrzweckhalle mit der Stadtkapelle. Das Erfolgsrezept bei der Premiere vor zwei Jahren bewährt sich auch diesmal.

"Ozapft is!": Zweiter Bürgermeister Hermann Schraml schenkte die erste Maß aus. Juniorfestwirt Michael Schinner (rechts) passte auf, dass nichts daneben ging. Bild: jzk (2)
von Josef ZaglmannProfil

Vorsitzender Werner Rodler hatte alles bestens organisiert. "A zünftige Musi, a süffigs Bier, deftige Brotzeiten und a Mordsgaudi" waren wieder die Erfolgsgaranten beim zweiten Starkbierfest. Nicht nur aus Kemnath, sondern aus der ganzen Region strömten die Besucher in Scharen herbei. Nicht wenige waren, dem Anlass entsprechend, in Tracht gekleidet. Für sie hatten sich die Veranstalter eine kleine Belohnung ausgedacht. Sie bekamen entweder einen Schnaps oder ein leckeres Köichl. Um den Durst zu löschen, gab es zwei verschiedene Biersorten: ein Bockbier mit einer Stammwürze von 16 Prozent sowie von der Kemnather Klosterbrauerei das Festmärzen.

Die Jugendblaskapelle Kemnath eröffnete das rauschende Fest. Zu den Klängen des "Holiday-Marsches" zogen die Jungmusikanten in die Mehrzweckhalle ein. Mit zwei wuchtigen Schlägen zapfte zweiter Bürgermeister Hermann Schraml das erste Fassl an. Als das köstliche Nass in Strömen floss, stimmte Kapellmeister René Pascal Bauer mit seinen Musikanten gleich "Ein Prosit der Gemütlichkeit" an. Lena Reindl begrüßte die Gäste und führte als Moderatorin durchs Programm.

Die Stadtkapelle spielte zuerst typisch böhmisch-bayerische Blasmusik. Bekannte Walzer, Märsche und Polkas wechselten ab mit Schunkelrunden, die die zahlreichen Gäste in Stimmung brachten. Immer mehr Paare wagten ein Tänzchen. Platz gab es dafür im Mittelgang genug. Mit beliebten Schlagern und Evergreens heizte die Stadtkapelle die Stimmung weiter an und leitete zum zweiten Teil des Abends über.

Eine Schnaps- und Cocktailbar mit der Jägermeister-Ecke öffnete um 21 Uhr. Sie befand sich diesmal direkt hinter der Bühne des Horrido Express. Mitglieder der Kolpingfamilie übernahmen den Ausschank. Ab 22.45 Uhr heizten Alex, Tom und Beenie vom Horrido-Express getreu ihrem Motto "Frech und fesch am Tanzbodn" die Partystimmung weiter an. Mit köstlichen Schmankerln sorgte Armin Schinner mit seinem Team für das leibliche Wohl der Gäste.

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