Feuerwehr Kötzersdorf
Fasten für die Fahne

" Fasten für die Fahne" . Die 44 Jahre alte Fahne der FFW Kötzersdorf muss dringend restauriert werden.
Vermischtes
Kemnath
28.03.2018
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Die Feuerwehr Kötzersdorf will ihre Fahne restaurieren lassen. Um das nötige Geld dafür zusammen zu bekommen, leisten die Mitglieder schon in der Jahreshauptversammlung einen Beitrag.

Kötzersdorf. Die Kötzersdorfer zählen mit 20 Aktiven, 23 Passiven, 9 Jugendlichen und 10 Kindern zu den kleineren Feuerwehren im Bereich der Stadt. "Mit der Partnerwehr Kemnath herrscht eine sehr gute Zusammenarbeit", lobte Vorsitzenden Peter Hautmann.

Die Vereinsfahne ist nach jahrelangen Einsätzen stark beschädigt. Daher ist eine umfassende Restaurierung angedacht. Es wurde beschlossen, in diesem Jahr einer Fachfirma den Auftrag zu erteilen. Um die Kosten von rund 4000 Euro schultern zu können, hoffe die Wehr auf Spenden und Zuschüssen.

Allerdings leisteten die Mitglieder schon in der Versammlung einen Beitrag. Denn sie verzichten auf die übliche Brotzeit, um ein Startsignal für den Spendenaufruf zu geben.

2017 sei ausgefüllt mit Übungen und allgemeinen Einsätzen gewesen. Er nannte die Sicherung beim Maibaumaufstellen, die modulare Truppenausbildung, die Einweisung und Übungen mit dem Löschgruppenfahrzeug (LF) 16/12 mit der Partnerwehr Kemnath, einen Waldbrand, Motorsägeneinsatz und Funklehrgang. Gesellschaftliche Höhepunkte seien das Pizzafest und die Hochzeit von Michael Hautmann gewesen. Die Kirchenfeste, wie Patrozinium in Oberndorf, Fronleichnamsprozession in Kemnath und Volkstrauertag wurden mit Abordnungen besucht. Das Johannisfeuer ging bei top Wetter am Ortseingang über die Bühne.

Hautmann dankte allen für das hohe Engagement. Stellvertretender Bürgermeister Herrmann Schraml bestätigte die sehr gute Zusammenarbeit der Wehr mit der Stadt Kemnath. Toll fand er den Mitgliederzuwachs und die Auszeichnung für Christoph Pürner über 50 Jahre, Thomas Reger und Peter Hautmann für 30 Jahre aktiven Dienst.

Vertreter der JugendBei der Feuerwehr Kötzersdorf wird Jugendarbeit großgeschrieben. "Wir können auf unsere Arbeit mit der Kinder- und Jugendgruppe stolz sein", erklärten Vorsitzender Peter Hautmann und Kommandant Markus Nickl unisono. Die Floriansjünger würden auf Werbung und frühzeitige Ausbildung des Nachwuchses setzen.

2017 standen unter anderem Übungen, Kartenkunde, der Wissenstest, eine Nachtlandung eines Rettungshubschraubers und Eisrettung auf dem Programm. Zudem war man beim 24-Stunden-Jugendfeuerwehrtag dabei. Die Jüngsten der Kötzersdorfer Wehr wählten auch ihre Vertreter: Florian Trummer, Sebastian Busch, Luca Reger, Jonas Müller, Fabian Woita, Alexander Nickl, Michael Griener und Oliver Nickl. (hrö)
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