04.03.2018 - 20:00 Uhr
Kemnath

Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei am Sonntagvormittag in Kemnath im Einsatz Kaminbrand sorgt für starke Rauchentwicklung

Mehrere Stunden beschäftigte am Sonntag ein Kaminbrand die Feuerwehr. Bemerkt hatten ihn die Bewohner des Hauses in der Hohen Straße selbst, die sich rechtzeitig in Sicherheit brachten. Ihnen war gegen 10 Uhr "lautes Knistern" aufgefallen. Umgehend setzten sie den Notruf ab. Auch Mitarbeiter des Wasserwerks und ein Techniker, die auf der Suche nach einem Wasserrohrbruch waren, waren darauf aufmerksam geworden.

von Michael DenzProfil

Beim Eintreffen der Feuerwehr drang dunkler Rauch aus dem Kamin und Brandgeruch lag in der Luft. Umgehend wurde unter Leitung von Kommandant Peter Denz ein umfangreicher Löschangriff aufgebaut. Atemschutzgeräteträger stellten im Obergeschoss bereits starken Rauch fest. Um eine Ausbreitung zu verhindern, bauten die Brandschützer einen "mobilen Rauchverschluss" ein und entrauchten die Räume. Mit der Wärmebildkamera suchten sie nach Hitzeentwicklungen und kontrollierten zusätzlich die Dachhaut. Der zuständige Kaminkehrermeister kam ebenfalls, um den Kamin "frei zu machen". Aufgrund des Wasserrohrbruches verlegte die Feuerwehr zusätzlich eine rund 200 Meter lange Schlauchleitung.

Vor Ort waren auch eine Streife der Kemnather Polizei, ein Rettungswagen und der Einsatzleiter des Rettungsdienstes, Julian Verschl. Nach rund einer Stunde rückten die 30 Einsatzkräfte größtenteils ab. Einige Feuerwehrleute blieben zur Brandwache für mehrere Stunden vor Ort.

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