Gemeinderat
Wasserversorgung in zahlen

Vermischtes
Kemnath
28.12.2016
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Mit positiven Zahlen bei der Jahresrechnung 2013 und dem Jahresabschluss der gemeindlichen Wasserversorgung klingt das Gemeindegeschehen bei der letzten Ratssitzung aus. Dazu flatterte noch ein Förderbescheid ins Rathaus.

Speichersdorf. Der Gemeinderat befasste sich mit der Feststellung der Jahresrechnung für das Haushaltsjahr 2013. Aufgrund der Elternzeit von Kämmerin Michaela Hösl war es nicht mehr möglich, die Jahresrechnung beschlussmäßig zu behandeln. Bürgermeister Manfred Porsch sagte aus, dass das Haushaltsjahr 2013 mit bereinigten Solleinnahmen im Verwaltungshaushalt in Höhe von 8 362 505 und im Vermögenshaushalt mit 4 001 724 Euro in den Einnahmen und Ausgaben schloss. Haushaltsreste wurden in Höhe von 742 000 Euro gebildet. Die Zuführung vom Verwaltungs- an den Vermögenshaushalt betrug 1 338 054 Euro. Per einstimmigem Beschluss stellte der Gemeinderat das Rechnungsergebnis 2013 endgültig fest.

Porsch informierte den Gemeinderat über den Jahresabschluss 2015 der Wasserversorgung Speichersdorf. Im Wirtschaftsjahr 2015 verbesserte sich das Jahresergebnis um 60 735 bei einen neuen Jahresverlust von 24 134 Euro. Dieser fließt in die nächste Gebührenkalkulation ein. Die Verbesserung ist nach Feststellung des Verbandsprüfers durch eine Kostenminderung von elf Prozent auf rund 429 000 Euro zurückzuführen. Ein deutlicher Rückgang war bei den Materialkosten (minus 74 000 Euro) zu verzeichnen, wobei die Personalkosten um 8000 auf 95 000 Euro, die Betriebskosten um 10 000 auf 171 000 Euro und die Abschreibung um 3000 auf jetzt 171 000 Euro stiegen.

Die Einnahmen stiegen mengenbedingt von 4000 auf 402 000 Euro. Die verkaufte Trinkwassermenge stieg um 13 000 auf 424 000 Kubikmeter. Aufgrund des Jahresverlustes ergab sich im Berichtsjahr keine Ertragssteuerbelastung. Der Gemeinderat bestätigte die Bilanzsumme in Aktiva und Passiva von 2 940 971 und den Jahresverlust von 24 134 Euro. Der Verlust wird aus der allgemeinen Rücklage ausgeglichen. Der Wassergesamtverlust von rund fünf Prozent ist sehr gering.

Zum Tagesordnungspunkt Bekanntgaben berichtete der Bürgermeister, dass der Bescheid der Bezirksregierung für Maßnahmen im Kommunalen Investitionsprogramm eingegangen ist. Damit kann mit der Sanierung des Jugendtreffs und des alten Rathauses begonnen werden. Porsch bedankte sich für die gute Zusammenarbeit im Gemeinderat und mit seinen beiden Stellvertretern. Zweiter Bürgermeister Rudi Heier (SPD) und der älteste Gemeinderat Günther Vogel (CSU) dankten dem Gemeindeoberhaupt für seine Kollegialität im Gremium und seinen hohen Einsatz zum Wohl der Gemeinde. Zum Jahresausklang las Gemeinderat Hans Schmid (FWG) einen Auszug aus dem Buch "Meinen Hass bekommt Ihr nicht" von Antoine Leiris, der seine Ehefrau beim Pariser Attentat 2015 verlor.
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