Goldene Hochzeit von Ernst und Helene Eibisch
Ehe von Gott weise geführt

Ein erlesener Kreis von Verwandten gratulierte Helene und Ernst Eibisch (vorne) im Mesnerhaus auf dem Armesberg zur goldenen Hochzeit. Bild: jzk
Vermischtes
Kemnath
05.03.2018
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Seit 50 Jahren teilen Ernst und Helene Eibisch aus Kaibitz Freud und Leid. Den Dankgottesdienst zur goldenen Hochzeit zelebriert zwar Pfarrvikar Joseph Meenpuzhackal, doch sonst ist die Gestaltung der Messe in der Stadtpfarrkirche Familienangelegenheit.

So sorgten Schwiegersohn Harald Rau (Trompete und Horn) und Sohn Ely (Jagdhorn) für die Musik. Josef Zaglmann begleitete sie auf der Kirchenorgel. Alois Bayer, der Bruder von Helene Eibisch, und seine Frau Gerlinde übernahmen den Ministrantendienst. Nach der Messe lud das Ehepaar zum Brunch ins Mesnerhaus auf den Armesberg.

Getraut wurden Ernst und Helene Eibisch am 1. März 1968 in der Auferstehungskirche in Bayreuth-Saas von Pfarrer Ulrich Cronenberg. Das Hochzeitsmahl war im Bayerischen Hof in Bayreuth. Die glückliche Ehe war mit den vier Kindern Ely, Berthold, Judith und Johannes gesegnet. "An unseren Kindern haben wir viel Freude", sagte Helene Eibisch. Inzwischen ist die Anzahl der Enkelkinder auf neun angewachsen.

1998 übernahm der älteste Sohn Ely das Gut und die Gastwirtschaft. Unter seiner tatkräftigen Leitung und unter Mithilfe seiner Frau Martina nahm beides einen ungeahnten Aufschwung. Sohn Berthold machte als Ausbilder und Pilot bei der Bundeswehr Karriere. Tochter Judith ist ausgebildete Hotelkauffrau und Lektorin bei Pfarrer André Fischer in Grafenwöhr. Der jüngste Sohn Johannes ist Ergotherapeut sowie Schreiner und hat gerade seine Diplomarbeit geschrieben.

"Mit unserem Enkel Daniel, der die Meisterprüfung in der Landwirtschaft macht, ist die Hofnachfolge gesichert", freute sich Helene Eibisch. "Wir können dankbar auf unser Leben zurückblicken und Gottes weise Führung erkennen."

"Wir waren noch sehr jung, als wir heirateten", erzählte die Jubilarin. Ihre Eltern führten die Metzgerei Bayer auf dem Kemnather Stadtplatz. Ehemann Ernst machte die Ausbildung zum Agrar-Ingenieur. 1973 übernahm er von seinen Eltern Ely und Hilde das Schlossgut in Kaibitz. "Als meine Schwiegereltern 1975 kurz nacheinander verstarben, hatten wir Glück, dass uns mit dem erfahrenen Ehepaar Hans und Erna Maier treue Angestellte zur Seite standen", erinnerte sich Helene Eibisch. So konnte das Ehepaar erfolgreich wirtschaften, die Gaststätte erweitern und den Saal ausbauen. 1979 wurde sie zusätzlich Wirtin und eröffnete wieder die Gastwirtschaft. Tatkräftig unterstützte sie dabei ihre Mutter Magdalena Bayer.

Am Ehrentag gratulierte zweiter Bürgermeister Hermann Schraml im Namen aller Kemnather Bürger. Pfarrvikar Joseph Meenpuzhackal überbrachte die Glück- und Segenswünsche der Pfarrei Kemnath. Schwester Veronika Müller trug ihre Glückwünsche in Gedichtform vor.
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