11.07.2017 - 20:00 Uhr
KemnathOberpfalz

Größerer Ölschadeneinsatz im Kemnather Land Beleidigungen, Aggressivität, Zuwiderhandlungen

Über eine Länge von fast sieben Kilometern verursachte ein bislang unbekannter Verkehrsteilnehmer am Montagnachmittag eine ausgedehnte Ölspur. Sie verlief von der Röntgenstraße in Kemnath über die Bayreuther Straße, weiter auf der Staatsstraße 2665 bis Löschwitz sowie über die Kreisstraße TIR 30 bis zur Staatsstraße 2181 bei Reisach. Durch die Ölspur kamen Zeugenberichten zu Folge mehrere Fahrzeuge, darunter auch ein Lkw, ins Schleudern. Zu einem Unfall kam es zum Glück jedoch nicht.

Mit Einsatzfahrzeugen, blinkendem Blaulicht, Heckwarnanlagen und Vorwarnungen der Verkehrsteilnehmer sicherten die Feuerwehrleute die Verkehrsbereiche ab. Einigen Autofahrern war dies jedoch egal. Bild: mde
von Michael DenzProfil

Gegen 14.10 Uhr ging bei der Feuerwehr Kemnath der Alarm ein. Sie rückte mit vier Fahrzeugen und rund 20 Kräften aus. Aufgrund des Ausmaßes der Ölspur wurden die Feuerwehren aus Löschwitz, Höflas bei Kemnath, sowie die Werkfeuerwehr Siemens Kemnath angefordert.

Die Einsatzkräfte sicherten die Gefahrenbereiche ab und streuten die Fahrbahn mit Bindemittel ab. An einigen Straßenstellen musste sogar die Fahrbahn gewaschen werden. Ersten Erkenntnissen zu Folge handelte es sich um Hydrauliköl, das die Fahrbahnen in schmierige Rutschbahnen verwandelte.

Großes Ärgernis bereiteten etliche Verkehrsteilnehmer den Einsatzkräften. Während der Verkehrsabsicherung wurden einige Helfer sogar von zwei Autofahrern beleidigt und mit aggressiven Verhalten bedrängt. Weitere Fahrzeugführer beachteten die Weisungen und Zeichen der Feuerwehreinsatzkräfte nicht. Daher der Hinweis, dass sie in der Ausübung ihres Dienstes "Vollstreckungsbeamten gleichgestellte Personen" sind.

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