07.11.2017 - 18:26 Uhr
KemnathOberpfalz

Hanns-Seidel-Stiftung zeichnet Schülerzeitung der Kemnather Realschule für Kommentar von Ann ...: "Hilde" macht’s noch einmal

Kemnath/München. "Hilde" hat das gewisse Etwas, das sie von anderen abhebt. Dieser Meinung ist jedenfalls die Hanns-Seidel-Stiftung in München. Rund 200 bayerische Schülerzeitungen hatten sich an deren Wettbewerb "Die Raute" beteiligt. Einer dieser Preise für Schülerzeitungsmacher ging an die Realschule Kemnath. Mit der erst zweiten Ausgabe heimste sie bereits zum zweiten Mal diese Auszeichnung ein. Insgesamt 15 Redaktionen waren am Montag zur Übergabe eingeladen.

Kultusminister Ludwig Spaenle (links), Stiftungsvorsitzende Ursula Männle (rechts) und Juryvorsitzende Stefanie von Winning (Zweite von rechts) mit den "Hilde"-Machern, Schulleiter German Helgert, den Betreuungslehrerinnen Sylvia Eller und Andrea Bauernschmitt sowie Kommentar-Schreiberin Ann Sophie Alt (Zweiter, Dritte, Fünfte und Siebte von links). Bild: Hubertus Klingsbögl
von Hubert Lukas Kontakt Profil

Die mit insgesamt 4500 Euro dotierten Preise überreichten Kultusminister Ludwig Spaenle und Stiftungsvorsitzende Ursula Männle. "Die Raute" wird seit 2010 in den Kategorien "Journalistischer Einzelbeitrag", "Kreativität und Gestaltung" und "Informationsvielfalt" für die fünf Schularten Förder-, Real-, Mittel- und berufliche Schule mit FOS/BOS sowie Gymnasium verliehen. Als einzige Realschule aus der Oberpfalz waren erneut die Kemnather Jungredakteure, Schulleiter German Helgert sowie die Betreuungslehrerinnen Sylvia Eller und Andrea Bauernschmitt eingeladen. Hatte sie im Vorjahr die Jury für ihr "Hilde"-Layout auf Platz eins gewählt, so hinterließ diesmal ein Beitrag von Ann Sophie Alt den größten Eindruck bei den Journalisten verschiedener Zeitungsredaktionen.

Die Grafenwöhrerin, die vergangenes Schuljahr die zehnte Klasse besucht hat und mittlerweile an eine weiterführende Schule geht, hatte ihren Kommentar mit "Lach- und Sachgeschichten oder: Wenn Geschichte weh tut" betitelt. Darin beleuchtet sie, wie Japan, die USA und Deutschland mit dunklen Kapiteln in ihrer Geschichte umgehen und wie sich dies unter anderem in den entsprechenden Geschichtsbüchern niederschlägt. Festredner Spaenle würdigte Alts differenzierte Darstellung des Sachverhalts. Geschichte sei ein relevantes Thema, das von der jungen Generation weitergetragen und in deren eigener Welt reflektiert werde, erklärte der Laudator.

Die Gewinnerteams erhielten neben Urkunde und Trophäe einen Geldpreis von je 300 Euro.

 

 

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