05.05.2017 - 18:02 Uhr
KemnathOberpfalz

Hilfsorganisationen bereiten sich für Nofi-Lauf in Kemnath vor Mit Sicherheit ans Ziel

Nicht nur Sportler, auch die Hilfsorganisationen bereiten sich auf den Nofi-Lauf in Kemnath vor. Der ist für die Einsatzkräfte vergleichbar mit einem Großeinsatz.

Erster Polizeihauptkommissar Bernhard Gleißner, Polizeihauptkommissar Dieter Striegl, Stadtbaumeister Ludwig Hafner sowie Stellvertretender Kommandant Alfred Vogel und Kommandant Peter Denz bei der Besprechung des Verkehrssicherheitskonzepts für den Nofi-Lauf. Bild: mde
von Michael DenzProfil

(mde)"Es ist alles schon bestens durchplant. Für jeden Posten, der in den Einsatz am 24. Mai eingebunden ist, gibt es eigene Anweisungen", berichtet Erster Polizeihauptkommissar Bernhard Gleißner. Er hat mit den verantwortlichen Stellen sowie seinem Stellvertreter, Polizeihauptkommissar Dieter Striegl, einen Lageplan ausgearbeitet, die komplette Strecke im Hinblick auf die Verkehrsabsicherung und Straßensperrung durchgeplant. Von der Sperrung werden auch viele "Hauptverkehrsadern" betroffen sein.

Insgesamt werden mehr als 300 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rotem Kreuz, Polizei, Wasserwacht und Bergwacht bei der Absicherung des Nofi-Laufs "in der Stadt zum Tor zur Oberpfalz" vertreten sein und so für die Sicherheit der rund 7500 Läufer und weiteren Besuchern sorgen. "Den Brandschutz und den technischen Hilfsdienst sicherstellen, absichern, den Verkehr lenken sowie den Verkehrsraum absperren und eine sogenannte ,Gebietsabsicherung' erstellen, sind die Hauptaufgaben der Feuerwehr", erörtert Kemnaths Kommandant Peter Denz im Gespräch mit den Verantwortlichen der Feuerwehren der Verwaltungsgemeinschaft sowie den Gemeinden Kulmain und Immenreuth die Aufgabenliste.

Eine große Einsatzleitung mit "mobiler Polizeiwache" sowie den Führungsstellen der Feuerwehr und des Rettungsdienstes wird in der Nähe des Festareals beim "Ziel" eingerichtet. Auch eine sogenannte "Unfallhilfsstelle mit mehreren Versorgungszelten" stationiert das Bayerische Rote Kreuz dort. "Insgesamt werden vom Bayerischen Roten Kreuz rund 100 Helfer mit 20 Fahrzeugen vertreten sein", erklärt der organisatorische Leiter und ehemalige Kreisbereitschaftsleiter des Kreisverbandes Tirschenreuth, Markus Münchmeier.

Sechs Rettungswagen, fünf Krankentransportwagen, ein Quad der Bergwacht Fuchsmühl sowie Geräte- und Versorgungswagen aus dem Katastrophenschutzsektor wird das Rote Kreuz bereithalten. "In die Laufstrecke sind zwölf Fußtrupps zur Erstversorgung sowie zusätzlich elf besetzte Rettungsfahrzeuge direkt eingebunden", teilte Münchmeier, welcher den Einsatz seitens des BRK's leiten wird, mit. Des Weiteren ist die Kemnather Wasserwacht mit dem Boot sowie mehreren Fußtrupps beim Stadtweiher stationiert. Wie die Polizei und Feuerwehr, so ist auch der Rettungsdienst für andere Einsätze in der Region in "Alarmbereitschaft".

Unzählige Polizeibeamte werden bei der Großveranstaltung für die nötige Sicherheit sorgen. "Zivilstreifen, Streifen im erkennbaren Dienstfahrzeug, Fußstreifen oder Beamte mit Krafträdern werden unterwegs sein", berichtete Bernhard Gleißner, der Leiter der Kemnather Polizeiinspektion. "Die Einsatzfahrzeuge haben taktisch und praktisch ihren festgelegten Aufstellungsort." Gleißner betrachtet die Veranstaltung, auch mit Blick auf die Sicherheitsbestimmungen, als "sicher". "Wir haben eine abstrakte Gefahr", äußerte sich der Erste Polizeihauptkommissar mit Bezug auf eine mögliche ernsthafte Gefährdungslage. "Deadline" herrscht für den Fahrzeugverkehr in der Laufstrecke ab 18.15 Uhr. Dann dürfen sich auf der Laufstrecke keine Fahrzeuge mehr bewegen.

Bereits ab 18 Uhr dürfen keine Fahrzeuge mehr in den Stadtbereich Kemnath, sondern nur noch stadtauswärts fahren. Fast der gesamte Stadtbereich wird durchlaufen, was eine großräumige Verkehrsleitung, auch außerhalb Kemnaths zur Folge hat.

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