22.02.2018 - 20:00 Uhr
Kemnath

Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Fortschau-Kuchenreuth Weismeier vertritt Schraml

Zwar dominiert die Diskussion über die Zukunft der aktiven Truppe die Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Fortschau-Kuchenreuth, doch es gibt auch noch einen "normalen" Verlauf der Zusammenkunft. So stehen auch Neuwahlen auf dem Programm, die eine personelle Veränderung mit sich bringt.

Wolfgang Weismeier (Zweiter von rechts) ist neuer zweiter Vorsitzender der Feuerwehr Fortschau-Kuchenreuth. Mit zum Vorstand gehören (von rechts) Kassenprüfer Reinhard Herr, Schriftführer Hans Rodler, Vorsitzender Hermann Schraml, Kassenprüfer Florian Frank sowie Kassier Günter Baier. Mit im Bild ist Bürgermeister Werner Nickl. Bild: stg
von Holger Stiegler (STG)Profil

Neuer zweiter Vorsitzender ist Wolfgang Weismeier. Der bisherige Stellvertreter Armin Wöhrl hatte nicht mehr kandidiert. In ihren Ämtern bestätigten die Mitglieder Vorsitzenden Hermann Schraml, Schriftführer Hans Rodler, Kassier Günter Baier sowie die Revisoren Reinhard Herr und Florian Frank.

In seinem Rechenschaftsbericht hatte Vorsitzender Schraml zuvor das Jahr Revue passieren lassen. Sein Augenmerk richtete er auf das 125. Gründungsfest, das mit einem Tanzabend am Freitag und eigentlichen "Kapellenfest" am Sonntag gefeiert wurde. Dazu hatte die Wehr T-Shirts angeschafft und ein Zelt aufgestellt. Reger Nachfrage erfreuten sich die Pizzas aus dem Backofen. Der Zwei-Tages-Ausflug führte über Dresden nach Cottbus und weiter in den Spreewald nach Lübbenau. Neben einem Weihnachtsabend war das gemeinsame Einsalzen von Geräuchertem weitere Aktivitäten. Dazu gesellten sich runde Geburtstage und der Besuch weltlicher und kirchlicher Feste. Für das "Häusl" habe es verschiedene Anschaffungen gegeben, so einen Heizstrahler und vier Bierbank-Garnituren mit Lehne.

Gerne blicke Schraml auf die vergangenen zwölf Jahre zurück: So sei das Floriansheim zu einer Art Dorfgemeinschaftshaus weiterentwickelt worden ist. Viel Geld habe die Wehr dafür ausgegeben und unzählige Arbeitsstunden investiert. Die Hilfe der Stadt in Form von Bauholz habe man hier gerne angenommen. "Aber man darf schon sagen: Das haben wir selbst geschaffen!"

Anschließend gab Kommandant Anton Frank seinen Bericht ab: Sieben Mal sei die Wehr im Einsatz gewesen, darunter zwei Brände und mehrere technische Hilfeleistungen. Auf Landkreisebene habe er an Schulungen und Versammlungen teilgenommen, vor Ort wurden 14 Übungen und Schulungen abgehalten. Das Feuerwehrauto ist 689 Kilometer bewegt worden. Insgesamt setzt sich die Feuerwehr aus 92 Mitgliedern zusammen, davon allerdings nur ein Dutzend Aktive. Einen einwandfreien Kassenbericht legte Günter Baier vor.

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