17.03.2017 - 20:00 Uhr
KemnathOberpfalz

Jahreshauptversammlung der Krieger- und Soldatenkameradschaft Kemnath Gedenktag am Samstag?

Waldeck und Schönreuth - dort hält Bürgermeister Werner Nickl jedes Jahr seine Rede zum Volkstrauertag. Diese drei Termine, die sich bislang auf den Sonntag konzentrieren, sollen entzerrt werden.

Vorsitzender Raimund Pinzer (rechts) gratulierte den Jubilaren Georg Fütterer (links) und Georg Märkl (Dritter von links). Mit auf dem Bild ist Kassenprüfer Tobias Menzel (Zweiter von links). Bild: jzk
von Josef ZaglmannProfil

"Die Stadt Kemnath will den Heldengedenktag vom Sonntagvormittag auf Samstagabend verlegen", teilte Vorsitzender Raimund Pinzer in der Jahreshauptversammlung der Krieger- und Soldatenkameradschaft (KSK) mit. Nach Rücksprache mit Stadtpfarrer Konrad Amschl soll diesem Vorschlag zugestimmt werden. Für welchen Ort der neue Termin gilt, ist noch unklar. Gottfried Krauß von der Trauermusik wies aber darauf hin, dass es immer schwieriger werde, gerade am Samstag Musik zur Verfügung zu haben.

1267 Euro seien das Ergebnis der Kriegsgräbersammlung an Allerheiligen im Friedhofsbereich, berichtete der Redner im Gasthof Leypold. Er dankte hier der Großfamilie Pinzer/Menzel für die Sammlung, bei der sogar das Kindergartenkind Antonia mitwirkte, sowie allen Spendern.

Bei den Ehrungen gratulierte Pinzer drei langjährigen Mitgliedern. Georg Fütterer ist seit 25 Jahren bei der Kameradschaft. Hans Kleinhempl und Georg Märkl traten ihr vor 40 Jahren bei. Nach der Gedenkminute für Josef Czerwinski, Elisabeth Schmidt, Michael Hausner, Willy Knauer und Hans Reger gab der Vorsitzende die Mitgliederzahl mit 56 an. Der Vorstand nahm an der Kreisversammlung in Ölbrunn und an der Vatertagsfeier der Kameradschaft Waldeck in Köglitz teil. Ebenso waren die Kameraden beim Kapellenfest der Kuchenreuther Feuerwehr und bei der Ausflugsfahrt der Kameradschaft Waldeck/Erbendorf vertreten. Beim Volkstrauertag in Kemnath stellten sie wieder eine Fahnenabordnung. Die "runden" Geburtstagskinder ab dem 70. Lebensjahr erhielten eine kleine Geldspende.

Nicht zufrieden war Pinzer mit dem Besuch des Kappenabends. Den Familien Schmidt-Kopp, Scharf und Reber dankte er für ihre großzügigen Spenden. Auch monierte er die mangelnde Bereitschaft der Mitglieder zur Teilnahme an Veranstaltungen, obwohl teilweise Kosten erstattet werden. In diesem Zusammenhang wies er auf den Besuch des 125. Jubiläum der KSK Kastl am 20. Mai hin. Sein besonderer Dank galt Kassier Anton Heindl.

Dieser berichtete nach dem Protokoll von Gabi Pinzer von einer stabilen Kassenlage. Seine Aussagen bestätigten Tobias Menzel und Gerhard Weber.

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