Jahreshauptversammlung Feuerwehr Frankenberg
Jugend ist der ganze Stolz

Vorsitzender Adolf Hinke und Kreisbrandmeister Karlheinz Sehnke (von links) sowie Bürgermeister Manfred Porsch (rechts) ehrten mit dem Feuerwehrehrenzeichen für 40 Jahre aktiven Dienst Reinhold Schmid und Urban Gräbner, für 25 Jahre Carsten Reiß und Matthias Barthelmann (von links). Bild:
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Kemnath
10.01.2017
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Frankenberg/Nairitz. "Das gesellschaftliche Leben passt bestens", sagt Vorsitzender Adolf Hinke zufrieden bei der Jahreshauptversammlung der Feuerwehr. 25 Brandschützer zogen Bilanz, bestätigten Günther Porsch im Amt des Schriftführers und ehrten aktive Mitglieder.

Dank engagierten Helfern sei das Dorffest und der Kameradschaftsabend ein voller Erfolg gewesen, so Hinke. Erfreut zeigte er sich über die Spenden für die Jugendarbeit. "Nur ein Feuerwehrauto haben wir noch nicht bekommen". Es soll einen Ausflug zum Militärmuseum und dem Truppenübungsplatz Grafenwöhr geben. Auch das Finanzielle passt, so Kassier Hans Gräbner.

Im vergangenen Jahr gab es eine Ölspur zu beseitigen, erklärte Kommandant Manuel Gräbner. Erstmals seien Funkübungen durchgeführt worden. Aktive wurden zum Maschinisten und im Atemschutz ausgebildet. Infolge des Digitalfunks wurde das Gerätehaus neu organisiert. Für 2017 kündigte er zwei Funkübungen und die Abnahme der Leistungsprüfung mit der Feuerwehr Nairitz-Kodlitz an.

Bürgermeister Manfred Porsch betonte die Bedeutung kleinerer Wehren als Garanten für schnelle Hilfe. "Ihr seid ein junges Team, dynamisch und stellt euch den Herausforderungen", lobte er. Die Zusammenarbeit mit der Feuerwehr Nairitz sei gut und erfolgreich. Nach Kreisbrandmeister Karlheinz Sehnke seien nächste Herausforderungen die Überarbeitung der Alarmierungskette und die Änderung des Feuerwehrgesetzes.

Die Kinderfeuerwehren würden aufgenommen. Auch die Altersgrenze für Aktive werde hochgeschraubt. Zudem müsse sich der Übungsplan den gesellschaftliche Entwicklungen anpassen, so Sehnke. Immer weniger Feuerwehrler, wie etwa Landwirte, seien am Ort. Sehnke appellierte für den Einsatz von Rauchmelder.

Der ganze Stolz der kleinen Feuerwehren ist der Nachwuchs. Zwei umtriebiger Jugendwarte Roland Freiberger und Maximilian Popp betreuen sechs Jugendliche in Frankenberg und Nairitz-Kodlitz. Sehnke zollte Lob: "Hier stehen zwei Männer an der Spitze, die ein Gefühl dafür haben, Jugendlichen an das Feuerwehrwesen heranzuführen". Zumal Wettbewerbe und Wissenstest ungemein viel Vorbereitungsarbeit erforderten. 15 mal wurde geübt, so Freiberger. Sie konzentrierten sich auf den Leistungsmarsch beim Jugendfeuerwehrtag in Weidenberg. Mit fünf Jugendlichen in zwei Gruppen belegte man Platz 24 und 33.

Bei der Olympiade gab es Platz fünf und Platz 20. Mit Erfolg absolvierten fünf Jugendliche Stufe zwei der Deutschen Jugendflamme. Vanessa Barthelmann, Lukas Barthelmann, Daniel Freiberger und Bastian Schwenk haben die Stufe zwei des Wissenstests bestanden. Alexander Kraus und Hannes Schwenk erreichten Stufe eins. Übungsbeginn ist Anfang März.
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