06.03.2018 - 16:04 Uhr
Kemnath

Jahreshauptversammlung mit Ehrungen bei der Krieger- und Soldatenkameradschaft Kemnath Gedenken für die Soldaten

Seit fünf Jahren stellt sich Vanessa Heindl für die Kriegsgräbersammlung der Krieger- und Soldatenkameradschaft an Allerheiligen zur Verfügung. Der Gemeinschaft gehört sie aber erst seit kurzem an, dennoch gab es für sie schon eine Ehrung.

Vorsitzender Raimund Pinzer dankte Vanessa Heindl, Anton Heindl (vorne, von rechts), Hans Bäte, Tobias Menzel und Raimund Pinzer junior (hinten, von links) für ihren Einsatz in der Krieger- und Soldatenkameradschaft Kemnath. Bild: jzk
von Josef ZaglmannProfil

Wie Vorsitzender Raimund Pinzer in der Jahreshauptversammlung der Krieger- und Soldatenkameradschaft im Gasthof Josef Leypold bekannt gab, erbrachte die Kriegsgräbersammlung diesmal 1271 Euro. Dafür dankte er allen Spendern und den bewährten Sammlern. Zu ihnen gehört Vanessa Heindl aus Haid, die er als Neumitglied willkommen hieß. Sie erhielt vom Volksbund deutsche Kriegsgräberfürsorge eine Auszeichnung für ihre Sammeltätigkeit.

Ehrenkreisvorsitzender Hans Bäte überreichte zudem an Tobias Menzel das Ehrenkreuz für seine Mitarbeit im Verein. Raimund Pinzer junior erhielt das Verdienstkreuz zweiter Klasse für seine achtjährige Tätigkeit als Fahnenträger und für die Unterstützung des Vorsitzenden. Die selbe Ehrung nahm Anton Heindl in Empfang, der seit 2013 das Amt des Kassiers ausübt. Für 40 Jahre Treue würdigte Bäte Otto Beck, Gerhard Brunner und Siegfried Buchner senior. Der Ehrenkreisvorsitzende stellte sie alle als leuchtende Beispiele für das Ehrenamt heraus, die als Vorbild für die Jugend dienen könnten.

Nach der Totenehrung für Adolf Meister, Josef Daubenmerkl, Hermann Pötzl und Maria Leypold (Vereinswirtin) gab Vorsitzender Pinzer den Mitgliederstand mit 53 an. Nach seinen Worten beteiligte sich der Vorstand an der Kreisversammlung in Immenreuth, Abordnungen am 125. Jubiläum des Patenvereins Kastl und am Kapellenfest der Kuchenreuther Feuerwehr. Zusammen mit den Kameradschaften Waldeck und Erbendorf statteten die Kemnather dem Taktischen Luftwaffengeschwader 74 in Neuburg an der Donau einen Besuch ab. Weitere Aktionen waren eine Feier in der Zoiglstube, Teilnahme am Volkstrauertag in Kemnath mit Fahnenabordnung sowie Besuche eines Kameradschaftsabends in Kastl und einer Filmvorführung über den Landkreis Tirschenreuth in Waldeck.

Nicht zufrieden war der Vorsitzende mit dem Besuch des Kappenabends. Den Familien Lydia und Heinz Scharf sowie Edeltraud und Hans Reber dankte er für ihre Spenden. Nach dem Protokoll von Schriftführerin Gabi Pinzer berichtete Schatzmeister Kassier Anton Heindl von einer geordneten Kassenlage mit einem geringen Überschuss. Revisor Tobias Menzel bestätigte ihm eine einwandfreie Arbeit.

"Bei der Krieger- und Soldatenkameradschaft Kemnath ist derzeit der Nachwuchs kein Problem", freute sich Raimund Pinzer. Eindringlich forderte er die Mitglieder auf, besser am Vereinsleben teilzunehmen. "Bedauerlicherweise werden alle Aktivitäten und Besuche derzeit von der Familie Pinzer wahrgenommen", berichtete er. Das gefährde auf Dauer den Verein. Dank sprach er Gottfried Krauß und den Musikern aus, die oft auch unter schwierigen Umständen die Begräbnisse der Kameradschaft musikalisch umrahmen.

Anton Heindl, zugleich Leiter des Heimat- und Handfeuerwaffen-Museums Kemnath, berichtete vom Wettbewerb "100 Heimatschätze" des Bayerischen Staatministeriums für Finanzen, Landesentwicklung und Heimat für nichtstaatliche Museen in Bayern für besondere Objekte und deren Heimatgeschichte.

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