Jugendforum Tirschenreuth spielt in Kemnath eine Stadtratssitzung nach
Simuliert Demokratie

„Für politische Entscheidungen braucht man Mehrheiten“ erkannten die Jugendlichen beim Planspiel „Stadtentwicklung hautnah“ in der Kemnather Realschule.
Vermischtes
Kemnath
29.06.2017
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(jzk) Am besten lernt man beim Selbermachen: Weil das auch für die Demokratie gilt, trafen sich sechs Mitglieder des Jugendforums Tirschenreuth in der Realschule. In einer fiktiven "Stadtratssitzung" verhandelten sie die Gestaltung eines neuen Stadtviertels und den dazugehörigen Entwurf des Bebauungsplans.

Die sechs Jugendlichen zwischen 14 und 25 Jahren aus dem Landkreis Tirschenreuth sind zum Teil in Jugendparlamenten in Tirschenreuth, Waldsassen, Mitterteich und Waldershof aktiv. "Dort können wir Kommunalpolitik erleben und ein wenig mitgestalten."

"Stadtentwicklung hautnah - Entstehung eines neuen Quartiers", lautete das Thema in Kemnath. "Durch das Planspiel sollen die jungen Menschen einen Einblick in die Kommunalpolitik erhalten und deren Abläufe besser verstehen" erklärte Planspielleiterin Anke Gruber. Das Projekt wird durch das Bundesprogramm "Demokratie leben in der Mitte Europas" gefördert. Damit alles möglichst realistisch ablief, vertraten die sechs Jugendliche fiktive Parteien: die TWD (Traditionelle Wertegesellschaft), PDC (Partei Demokratischer Christen), DAS (Deutschlands Sozialistische Alternative) oder GU (Grüne Union).

Die Diskussion verlief kontrovers, blieb aber immer sachlich. Der Stadtratsbeschluss wird am 27. Juli bei der Sitzung beim Plenum des Jugendforums in Falkenberg vorgelegt. Dann sind alle 13 Mitglieder versammelt.
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