04.01.2016 - 02:00 Uhr
KemnathOberpfalz

Kemnather Pfarrei zieht Bilanz Kirchenjahr im Rückblick

Im letzten Gottesdienst des Jahres blickte die katholische Pfarrei Kemnath zurück. Bürgermeister Werner Nickl und Kirchenpfleger Reinhard Herr riefen die große Welt- und Kirchenpolitik ins Gedächtnis - aber auch die scheinbar kleinen Geschehnisse vor Ort.

Bürgermeister Werner Nickl (Zweiter von links) und Kirchenpfleger Reinhard Herr (rechts) trugen den Jahresrückblick vor, den Stadtpfarrer Konrad Amschl (links) verfasst hatte. Bild: jzk
von Josef ZaglmannProfil

Zu Silvester zog die katholische Pfarrei Bilanz: 30 Kinder, wurden 2015 getauft, 8 weniger als im Vorjahr. Die Zahl der Todesfälle sank von 42 auf 41. 25 Kinder feierten am Weißen Sonntag Erstkommunion (2014:24). 11 Brautpaare traten vor den Altar, 4 mehr als im Vorjahr. "Das zurückliegende Jahr hatte für jeden von uns Licht und Schatten", meinte Stadtpfarrer Konrad Amschl im Silvestergottesdienst, "es gab vielleicht Leid, Pech und Krankheiten, aber auch die Erfahrung von Hilfe, Nähe und Glück."

Gößl für Kick

Nach dem Evangelium verlasen Bürgermeister Werner Nickl und Kirchenpfleger Reinhard Herr den Rückblick. Neben weltbewegenden Ereignissen wie Papstreisen, Franziskus' Umweltenzyklika oder die Bischofssynode in Rom, brachte der Rückblick die Geschehnisse in Kemnath in Erinnerung. Anfang September wechselte Pastoralreferent Alfred Kick ins Diözesan-Exerzitienhaus Johannisthal. Sein Nachfolger wurde Gemeindereferent Jochen Gößl.

Auch auf herausragende weltliche Ereignisse gingen die Lektoren ein. Dazu zählten der Absturz der German-Wings-Maschine in den französischen Alpen im März mit 150 Toten und die Flüchtlingstragödien im Mittelmeer, das verheerende Erdbeben in Nepal oder die Schuldenkrise in Griechenland.

Mehr als Schlagzeilen

Mit den Worten "Es geht nicht nur um Schlagzeilen, Daten oder Zahlen, sondern auch um uns selbst", endete der Jahresrückblick. Jeder müsse sich fragen: "Was war für mich am wichtigsten?" Die Gestaltung des Jahresabschlussgottesdienstes hatten Josef Zaglmann und der Geiger Siegfried Zaus übernommen.

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