Meister der Braukunst

Stadtpfarrer Konrad Amschl (links), zweiter Bürgermeister Hermann Schraml (Zweiter von rechts) und Nachbar Peter Daschner (rechts) gratulierten Leonhard Ruhland (Mitte, mit Ehefrau Ida) zum 80. Geburtstag. Bild: jzk
Vermischtes
Kemnath
12.12.2016
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80. Geburtstag feierte Leonhard Ruhland bei guter Gesundheit in seinem Haus in Oberndorf. Zweiter Bürgermeister Hermann Schraml gratulierte im Namen der Stadt. Pfarrer Konrad Amschl wünschte ebenfalls Glück und Gottes Segen. Die Gratulanten waren zur Freude des Jubilars nicht mit leeren Händen gekommen.

Leonhard Ruhland kann auf ein erfülltes Leben zurückblicken. Geboren wurde er am 30. November 1936 in Roding. Dort wuchs er als Ältester zusammen mit zwei Brüdern auf, die leider schon verstorben sind.

Nach dem Besuch der Volksschule in seinem Heimatort begann er 1951 eine Lehre als Brauer bei der Brauerei Brandl in Roding. Als Braugeselle kam er viel herum. Zuerst arbeitete er beim Lenz-Bräu in Kemnath, dann in Arnstein bei Karlstadt in Unterfranken, in der Kastner Brauerei in Marktredwitz und in der Gemeinde Gräfelfing im oberbayerischen Landkreis München.

Dort erfüllte er sich einen langgehegten Wunsch und machte an der Braumeisterschule eine Weiterbildung zum Braumeister. Mit 21 Jahren war er damals der jüngste seines Standes. Als Braumeister war er dann 22 Jahre lang im Brauhaus in Pirk im Landkreis Neustadt/WN beschäftigt. Anschließend profitierte die Schlossbrauerei Graf Deym in Arnstorf im niederbayerischen Landkreis Rottal-Inn von seinem umfangreichen Wissen auch als Ausbilder von Lehrlingen.

Nach einem arbeitsreichen Berufsleben ging er 1999 im Alter von 63 Jahren in den Ruhestand. Im gleichen Jahr zog das Ehepaar nach Oberndorf in das Haus, das seine Frau von ihren Eltern geerbt hatte. Vorher war das Gebäude umgebaut worden.

Kennengelernt hat der Jubilar seine Frau Ida 1955 bei einem Fest des Gesangvereins Wirbenz. Am 26. Februar 1957 heirateten beide standesamtlich in Kemnath. Am gleichen Tag vollzog der damalige Kemnather Stadtpfarrer Georg Pilz die kirchliche Trauung in der Filialkirche St. Georg in Oberndorf. Die glückliche Ehe war mit einem Kind gesegnet. Sohn Franz ist vor vier Jahren verstorben. Sein allzu früher Tod war ein schwerer Schicksalsschlag für das Ehepaar. Enkelsohn Stefan wohnt in Mannheim und besucht seine Großeltern so oft er kann in Oberndorf.

Der Jubilar ist Mitglied beim Karterclub in Kötzersdorf, beim Heimatlichen Arbeits- und Förderkreis Kemnath und Umgebung (HAK) und seit 52 Jahren bei der CSU. Sportkegeln, Pilze sammeln im Wald und Reisen mit dem Auto sind seine Hobbys. Den Geburtstag feierte er in aller Stille im gemütlichen Burghotel in Neunkirchen beim Heiligen Blut.
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