03.07.2017 - 20:00 Uhr
KemnathOberpfalz

Oberpfälzer Bezirksmeisterschaften in Petanque Doublette in Kemnath Vier Teams, aber nur Platz vier

Zwölf Mannschaften spielen im Boulodrome in der Freisportanlage um die Bezirksmeisterschaft des Behinderten-Sportverbandes Oberpfalz (BVS) in Petanque für Zweiermannschaften (Doublette). Vier Teams schickt der Vitalsportverein (VSV) ins Rennen. Für einen Podestplatz reicht's aber trotzdem nicht.

Zwölf Mannschaften trugen auf dem Petanque-Platz im Kemnather Sportgelände die Bezirksmeisterschaft in Petanque (Doublette) aus. Die Organisation lag bei Dieter Niewolik und seinem Team, Josef Pohl (von links) leitete das Turnier. Bild: jzk
von Josef ZaglmannProfil

(jzk) Bezirkssportwart Josef Pohl und Dieter Niewolik (VSV) hießen Spieler vom RBA Neumarkt (drei Mannschaften), BVS Weiden (zwei) und BVSV Parsberg (eine) willkommen. Der BVSV Selb nahm mit zwei Teams als Gast aus Oberfranken am Turnier teil, aber außer der Wertung. Der gastgebende Verein VSV bot auf: Kemnath 1 mit Helmut Porsch und Renate Busch (Mannschaftsführerin), Kemnath 2 mit Regina Lenk und Otto Ackermann (MF), Kemnath 3 mit Georg Walter und Josef Wagner (MF) sowie Kemnath 4 mit Johanna Wagner und Andreas Jasinski (MF).

Aus den zwölf Mannschaften wurden zwei Gruppen gebildet. "Jeder gegen jeden" lautete die Devise bei der Vorrunde, in der jede Gruppe sechs Spiele bestreiten musste. Oft ging es bei den Spielen denkbar knapp zu und Zentimeter entschieden über Sieg oder Niederlage. Bei der Siegerehrung dankte Turnierleiter Josef Pohl allen Teilnehmern für ihre Fairness. Den Titel des Oberpfälzer Bezirksmeisters holte der BVS Weiden 1 vor RBA Neumarkt 1 und RBA Neumarkt 3. Die weiteren Plätze belegten VSV Kemnath 1, BSG Parsberg, RBSV Selb 2, RBSV Selb 1, VSV Kemnath 2, RBA Neumarkt 2, BVS Weiden 2, VSV Kemnath 4 und VSV Kemnath 3.

Auch diesmal zeigte sich der Vitalsportverein bei der Organisation dieses überregionalen Sportturniers von seiner besten Seite. Die Turnierleitung lag in den bewährten Händen von Bezirksportwart Josef Pohl aus Flossenbürg. Er trug die Einzelergebnisse gleich in seinen Laptop ein und konnte so jederzeit problemlos den aktuellen Punktestand aller Teams abrufen und die weiteren Paarungen bekanntgeben.

Die Regeln dieser beliebten Boule-Sportart sind eigentlich so wie beim Eisstockschießen. Es spielen zwei Zweier-Mannschaften gegeneinander. Sie versuchen, ihre Kugeln möglichst nahe an die kleine hölzerne Zielkugel ("Schweinchen") zu werfen oder die gegnerische Kugeln möglichst weit davon weg zu stoßen. Die Kugel, die dem "Schweinchen" am nächsten ist, zählt einen Punkt. Wer als erster elf Punkte erreicht, gewinnt das Spiel.

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