Schwerer Unfall auf der Staatsstraße 2177 - Aktualisierung
Schwerverletzt im Auto eingeklemmt

Ersthelfer kümmerten sich sofort um den verletzten Mann.
Vermischtes
Kemnath
08.01.2017
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Am späten Sonntagabend zog sich ein 18-Jähriger auf der Staatsstraße 2177 zwischen Kulmain und Neusorg bei einem Unfall schwere Verletzungen zu. Nach ersten Erkenntnissen kam der Fahranfänger nach links von der Straße ab, krachte gegen einen Baum und wurde im Fahrzeug schwer eingeklemmt.

Gegen 20:30 Uhr alarmierte die Integrierte Leitstelle Nordoberpfalz die Einsatzmittel und -kräfte der Feuerwehren Neusorg, Riglasreuth und Ebnath sowie den Rettungsdienst. Der Fahrer war in seinem Opel Corsa in Fahrtrichtung Neusorg unterwegs. Vermutlich allein beteiligt kam er nach links von der Fahrbahn ab, prallte gegen einen Baum und blieb mit dem Fahrzeug im Straßengraben liegen. Der Unfall ereignete sich etwa auf halber Strecke zwischen Oberwappenöst und der "Naabtalkreuzung".

Der 18-Jährige aus Kastl bei Kemnath wurde im Fahrzeug schwerst eingeklemmt. Eintreffende Ersthelfer sicherten die Unfallstelle ab und betreuten den verletzten Mann. Ein Feuerwehrmann auf dem Weg zur Nachtschicht kam zur Unfallstelle. Er hatte einen Feuerlöscher dabei - zum Glück, denn das Auto begann zu rauchen, der Mann löschte den Entstehungsbrand schnell ab.

Schnelle Rettung des Eingeklemmten

Sofort nahm die eintreffende Notärztin aus Kemnath die Versorgung des Verletzten auf. Einsatzkräfte der Feuerwehr Neusorg befreiten den Fahrer mit hydraulischen Rettungsgeräten sehr schnell aus dem stark deformierten Wrack. Als sogenannte Zweiteinheit fungierte die Feuerwehr Ebnath mit ihrem hydraulischen Rettungssatz. Zudem wurde die Einsatzstelle großflächig mit Beleuchtungsgeräten ausgeleuchtet.

Die beiden Rettungswägen kamen aus Kemnath und Fichtelberg. Den Einsatz des Rettungsdienstes leitete Patrick Süttner. Je ein Fahrzeug der drei beteiligten Feuerwehren kümmerte sich um die Absicherung der Unfallstelle. Eine Streifenbesatzung der Polizeiinspektion Kemnath nahm den Unfall vor Ort auf. Diese wurden von einer Streife der Polizei aus Eschenbach unterstützt. Die Unfallursache steht noch nicht fest. Auch Kreisbrandmeister Peter Prechtl und Kreisbrandinspektor Otto Braunreuther waren vor Ort. Der Kreisbrandinspektor übernahm auch die Einsatzleitung der rund 40 Wehrleute.

Der junge Fahrer kam schwerst verletzt mit dem Rettungswagen ins Klinikum nach Marktredwitz. Ein Abschleppunternehmen musste den total beschädigten Opel Corsa abschleppen. Auch die Straßenmeisterei und ein Winterdienstfahrzeug waren vor Ort, so dass gegen 22:45 Uhr die zuvor voll gesperrt Straße wieder freigegeben werden konnte.
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