Selbsthilfegruppen im Landkreis Tirschenreuth trafen sich zum Erfahrungsaustausch
Selbstlose Betroffene

Koordinatorin Theresia Schwarz (stehend) informierte die Vertreter der Selbsthilfegruppen und freute sich über den zahlreichen Besuch. Bild: jzk
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Kemnath
28.06.2017
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(jzk) Die Rolle der Selbsthilfegruppe hob Theresia Schwarz bei einem Treffen hervor. Sie seien "ein wichtiger Bestandteil in der Versorgung von kranken Mitbürgern in unserem Landkreis Tirschenreuth", erklärte die Koordinatorin im Gasthaus "Zur Fantasie". Dort kamen 40 Vertreter von 20 Selbsthilfegruppen aus dem Landkreis sowie Behindertensprecher Reinhard Schön zu einem Informations- und Erfahrungsaustausch zusammen.

In 35 Selbsthilfegruppen im Landkreis hätten sich Menschen aus eigener Initiative zusammengeschlossen, um Erfahrungen auszutauschen, sich gegenseitig zu unterstützen, neue Wege auszuprobieren und zu lernen, Konflikte und Begleiterscheinungen ihrer Erkrankung oder Behinderung zu bewältigen, erklärte Schwarz. Sie böten praktische und konkrete Hilfe für den Alltag und bei außergewöhnlichen Belastungen an. Mit ihren Aktivitäten leisteten sie einen unverzichtbaren Beitrag für das Gemeinwesen. Anwesend waren Mitglieder von folgenden Selbsthilfegruppen: Behinderte und Nichtbehinderte, MS Kontaktgruppe Wiesau, Tinnitus-Gruppe, AA (Anonyme Alkoholiker), Angehörige von Alkoholikern, Frauen nach Krebs, Zöliakie, Rheumaliga, Kreuzbund-Gruppe (Suchtkranke), RLS (Restless-Legs), Sehnsucht-Gruppe, Tragetreff-Gruppe, Schlaganfall, Behindertensport, Pflegende Angehörige, Geistig-Behinderte Kinder, Trauertreff, Diabetes-Gruppe, Schlafapnoe und ASBH (Arbeitsgemeinschaft Spina Bifida und Hydrocephalus). Jeder Teilnehmer erhielt einen kostenlosen "Selbsthilfewegweiser Oberpfalz".

Theresia Schwarz, die die Grüße von Landrat Wolfgang Lippert übermittelte, würdigte die ehrenamtlichen Helfern für ihren selbstlosen Einsatz und lud sie zu einem Dankessen ein. Zuvor hatte Jessika Wöhrl-Neuber das Familienzentrum Mittendrin und dessen Kurse im Monat Juli vorgestellt. Ihre Mitarbeiterin Deborah Bregler erläuterte ihren Aufgabenbereich im Familienzentrum und in der Stadtbücherei.
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