29.06.2017 - 20:00 Uhr
KemnathOberpfalz

Senioren besuchen Musterwohnung für barrierefreies Wohnen in Tirschenreuth Daheim statt im Heim

Im Alter daheim leben - dabei müssen Senioren auf einiges achten. In der Musterwohnung für barrierefreies Wohnen in Tirschenreuth gibt's viele Tipps dafür.

Die Seniorengruppe informierte sich in der Musterwohnung für barrierefreies Wohnen über das Leben im Alter im eigenen Heim. Bild: bur
von Autor BURProfil

(bur) Die Verantwortlichen des Seniorentreffs hatten eingeladen, die Musterwohnung für barrierefreies Wohnen der Kommunalen Wohnberatung in Tirschenreuth zu besichtigen. Wohnberaterin Anita Busch empfing die Senioren.

Sie stellte den Sinn und Zweck ihrer Einrichtung vor: "Unsere Landkreisbürger wollen so lange wie möglich in den eigenen vier Wänden bleiben und dort auch ambulant versorgt und gepflegt werden. Wohnraum ist jedoch überwiegend nicht barrierefrei oder behindertengerecht. Deshalb sollte der vorhandene Wohnraum auch auf etwaige Pflegebedürftigkeit, körperliche Gebrechen und Behinderungen im Alter ausgerichtet sein, also auch Rollstuhl-geeignet." Der Grundsatz 'ambulant vor stationär' betreffe die Lebenswelt älterer Menschen mit allen dafür geeigneten Versorgungsstrukturen, betonte Busch. Sie zeigte den Senioren Hilfsmittel und Einrichtungsgegenstände, die das Leben im Alter und bei Behinderung einfacher machen. Dazu sind in der Musterwohnung Küche, Bad, Wohnzimmer und Eingangsbereich gestaltet. Sie wies außerdem auf das Netzwerk "Mein Daheim" hin: "In diesem Netzwerk sind neun ehrenamtliche Wohnberater im Landkreis Tirschenreuth tätig. Die sind wichtiger Ansprechpartner. Bei einem Hausbesuch können sie klären, ob die Wohnung barrierefrei ist oder ob sie angepasst werden muss." Die Wohnberater könnten Fragen anhand von Checklisten, Fördermittel-Übersichten und Infomaterial zum barrierefreien Wohnen beantworten.

Das nächste Ziel der Gruppe war das Museumsquartier in Tirschenreuth. Ausklingen ließen sie den Tag im Gasthof "Kleine Kappl" in Ottengrün. Mit Stadtpfarrer Konrad Amschl besichtigten sie die Wallfahrtskirche "Kleine Kappl", die dem Heiligen Sebastian gewidmet ist.

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