25.04.2017 - 17:20 Uhr
KemnathOberpfalz

SVSW-E-Junioren laufen mit den Nürnberger Profis ein Club an der Hand

Kemnath/Würzburg. Das Spiel am Sonntag werden die E-Junioren des SVSW Kemnath so schnell nicht vergessen. Nicht dass sie, ihren Gegner haushoch besiegt hätten. Nein, die zwölf Nachwuchskicker durften mit den Profis des 1. FC Nürnberg zur Heimpartie der Kickers Würzburg aufs Spielfeld laufen. Einzig ihre Betreuer und ihre Leiter dürften sich ob des Termins zumindest etwas geärgert haben.

von Hubert Lukas Kontakt Profil

Denn sowohl der sportliche Leiter Mike Raps als auch Betreuer Thomas Merkl und Jugendleiter Stefan Gassler waren ausgerechnet an diesem Tag verhindert, berichtet Wolfgang Weber. Doch so ein "Event kann man nicht ausfallen lassen". Dafür waren er als SVSW-Vorsitzender sowie sein Sohn und Co-Trainer Dominik als Betreuer eingesprungen. Raps und der gebürtige Kemnather Johannes Popp, der bei den Kickers als Leiter Spieltag und Anlagemanagement beschäftigt ist, hatten die Fäden gezogen und die insgesamt 14 Karten für das ausverkaufte Spiel besorgt.

Vor etwa acht Wochen sei die Zusage, dass die Kemnather Kinder als Einlaufmannschaft dabei sind, gekommen, erinnert sich Wolfgang Weber. "Unser zwölftes Kind durfte den Ball aufs Spielfeld tragen." Auch wenn unter "seinen" Jungs der ein oder andere Bayern-Fan sei, so waren an diesem Tag alle für den "Club". Daher stimmte auch das Endergebnis von 1:1: "Hauptsache keine Niederlage, das war den Kids wichtig."

Bevor die Kemnather mit Raphael Schäfer und Co. in die-Flyeralarm Arena einliefen, hatten sie die Einlaufbetreuer etwa eine Dreiviertelstunde vor Die Kemnather und die Jungs aus Wertheim, die die Würzburger Spieler an die Hand nahmen, gab es eigene Umkleidekabinen, in denen für alle Trikots, Hosen und Stutzen bereit lagen. Dann ging es ans Aufstellen mit den Profis und von den Katakomben hinaus aufs Spielfeld, um den Zuschauern zuzujubeln.

Keine zehn Minuten nach Anpfiff fanden sich die Nachwuchsspieler und ihre Betreuer auf der Tribüne wieder, gerade noch rechtzeitig um - zu ihrem Leidwesen - das erste Tor der Würzburger mitzubekommen. Nicht geklappt hat es mit einem Autogramm. Vor und nach der Begenung sei die Hektik zu groß gewesen, erklärt Weber. Die Kinder hätten es zwar erhofft, "aber am Ende war das keine große Sache mehr". Es überwiege das "tolle Erlebnis". Immerhin durften die Kemnather die Shirts behalten und den abschließenden Imbiss in einem Fastfood-Restaurant sponserte der SVSW.

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