Von Bayreuth bis Kemnath
30-Kilometer-Ölspur beschäftigt fünf Wehren

Wie auch hier im Kreisverkehr der Staatsstraße 2665 beim Kemnather Siemenswerk und der B22 zwischen Oberndorf und Kemnath, so machte Öl die Fahrbahn im Bayreuther Stadtgebiet und der B22 zwischen Bayreuth und Kemnath an mehreren Stellen rutschig.
Vermischtes
Kemnath
21.08.2017
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Eine "stellenweise stark ausgeprägte Ölspur" forderte am Montagabend fünf Feuerwehren aus Oberfranken und der Oberpfalz. Über rund 30 Kilometer mussten die Aktiven der Wehren immer wieder eingreifen um die Fahrbahn in Bayreuth, auf der B22 und der Abfahrt bei Kemnath Richtung Kastl wieder griffig zu bekommen.

Der Verursacher der Ölspur und sein beschädigtes Fahrzeug war am Montagabend noch nicht ermittelt. Fest steht, dass der Schaden für eine Ölspur groß ist. Wie die Integrierte Leitstelle in Bayreuth auf Nachfrage mitteilt, waren im Stadtgebiet Bayreuth die Floriansjünger der ständigen Wache Bayreuth und der Abteilung-Ost mit mehreren Ölspuren und Ölflecken im gesamten Stadtbereich bis auf die B22 in Fahrtrichtung Speichersdorf stundenlang beschäftigt.

Immer wieder verlor sich die Spur über einige Kilometer, ehe sie dann vor allem in Kurven wieder zu finden war. Aufgrund des Ausmaßes beorderte die Leitstelle auch die Feuerwehr Speichersdorf auf die Bundesstraße in Richtung Kemnath. Wie die Integrierte Leitstelle Nordoberpfalz auf Nachfrage mitteilt, hat ein aufmerksamer Autofahrer gegen 18.30 Uhr die Ölspur auch bei Kemnath gemeldet. Die Leitstelle alarmierte deshalb die Feuerwehren aus Höflas und Kemnath. Der Anrufer hatte gemeldet, dass die Ölspur von Bayreuth kommend über den Kreisverkehr an der Staatsstraße 2665 auf Höhe des Siemens-Werks weiter Richtung Pressath verläuft.

Während die Feuerwehr Speichersdorf zur Absicherung und Ölspurbeseitigung auf die Bundesstraße 22 zwischen Speichersdorf und Wirbenz ausrückte, reinigten die Kräfte aus Kemnath und Höflas den Abschnitt zwischen Oberndorf und Kemnath sowie die Ausfahrt der B22 bei Kemnath-West zum Kreisverkehr. Aufgrund der starken Rutschgefahr musste zeitweise die derzeit einseitig befahrbare Staatsstraße 2665 in Fahrtrichtung Kastl gesperrt werden. Im Teilkreisverkehr an der "Höflaser Kreuzung" endete die Ölspur. Dort entsteht derzeit ein neuer Kreisverkehr.

Rund siebzig Kräfte der fünf Feuerwehren waren rund zwei Stunden damit beschäftigt, die Verkehrssicherheit wiederherzustellen. Zudem waren Polizeistreifen der Inspektionen Bayreuth-Stadt und -Land sowie Kemnath vor Ort. Die Ölspuren entlang der rund 30 Kilometer erstreckten sich teilweise über eine Breite von einem Meter und einer Länge von rund hundert Metern. Die zuständigen Behörden stellten Warntafeln aus.
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