11.04.2018 - 20:00 Uhr
KemnathOberpfalz

Wichtiges Wochenendseminar für angehende Hospizbegleiter in Johannisthal Auseinandersetzung mit der eigenen Sterblichkeit

18 Frauen und ein Mann hatten sich entschlossen, an einer Ausbildung zum Hospizbegleiter teilzunehmen. Für sie begann im Januar der sechste Vorbereitungskurs des ambulanten Hospizdienstes des Caritasverbandes Tirschenreuth. Zur Ausbildung gehört auch ein Wochenendseminar zu dem Thema "Mein letzter Weg" im Begegnungshaus Johannisthal bei Windischeschenbach.

von Autor BURProfil

Inhalt war die Auseinandersetzung mit der eigenen Sterblichkeit. Alfred Kick, Diplom-Theologe und Trauerbegleiter aus Kemnath, gab mit verschiedenen Methoden und Übungen Impulse, um herauszufinden, wie heute in der Gesellschaft mit Sterben und Tod umgegangen wird und wie das persönliche Verhältnis zum Leben und Sterben aussieht. Am Abend feierten die Teilnehmer eine Vorabendmesse mit Direktor Manfred Strigl. Hinterher saßen sie noch lange im Bierstüberl zusammen, um sich näher kennenzulernen, über das Gehörte auszutauschen und um über die Aspekte des Hospizdienstes zu diskutieren. Der Morgen begann mit einem spirituellen Spaziergang in der wunderschönen Umgebung des Waldnaabtales, verbunden mit einem Besuch der Marienkapelle.

Am Ende waren die angehenden Hospizbegleiter aufgefordert, einen Brief mit folgendem Inhalt an sich selbst zu schreiben: "Bevor ich sterbe, möchte ich ...", "Was ist mir an diesem Wochenende für mein Leben wichtig geworden" und "Welche Dinge möchte ich noch erleben, schaffen, genießen". Dieser Brief wird dann am Ende des Kurses an den jeweiligen Schreiber zurückgegeben. Die Koordinatorin des Hospizdienstes der Caritas Tirschenreuth, Angelika Wegmann, hatte dieses Wochenende organisiert.

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